Porno-Industrie bekommt keinen Stich bei VR-Herstellern

Industrie bekommt keinen Stich bei VR-Herstellern

Porno-Industrie bekommt keinen Stich bei VR-Herstellern
Porno-Industrie bekommt keinen Stich bei VR-Herstellern

Die Los Angeles Times widmet sich dem beliebten Thema der verfilmten Matratzen-Gymnastik in der virtuellen Realität. Die Industrie der Erwachsenen-Unterhaltung stehen goldene Zeiten bevor und die Möglichkeit, wie einst wieder Geld mit dem auszüglichen Material zu verdienen. Das Problem: Die großen Hardware-Hersteller haben wenig für Sex und Porno übrig und verweigern den Zugang.

Porno-Industrie verursacht Stirnrunzeln

Der Analyst Gene Munster wagt eine Prognose: 93 Millionen US-Dollar soll die Branche mit meist horizontal ausgelegten 180-Grad-VR-Filmchen eingesackt haben, bis 2025 könnten daraus 1,4 Milliarden Dollar werden. Das wäre ein enormes Wachstum im harten Markt. Die Hälfte des VR-Contents soll sich bereits jetzt um Sex und Porno drehen, so die Schätzungen von Industrie-Experten. Aber die Hersteller wollen offiziell nichts von dem Potential des Marktes wissen, klagen die Produzenten.

Zwar lassen sich mit den Headsets schlüpfrige Inhalte betrachten, doch nur über Umwege: Bei der PSVR muss man Filme auf einen USB-Stick ziehen, ähnlich sieht das Prozedere bei der Samsung Gear VR aus. Ian Paul von Naughty America sieht sogar eine Diskriminierung in der Entscheidung der VR-Hersteller, keine Sex-Filme in die Stores zu lassen. Schließlich könnten Apple, Oculus & Co. leicht eine Altersverifizierung in ihren Stores einführen. Aber sie tun es nicht, sagt Paul. Man habe sogar vorgeschlagen, selbst ein System zur Altersprüfung zu liefern, aber die Hersteller antworteten nicht. Auch nach einem besseren Head-Tracking hat der Produzent gefragt, aber eine negative Auskunft bekommen. Allerdings arbeite man trotzdem mit den Herstellern zusammen und tausche Informationen aus, gibt Paulzu.

Obwohl sich der Markt im Wachstum befindet, hat VR noch nicht die kritische Masse erreicht. Trotzdem verdienen die Produzenten dank Abo-Modellen Geld. Einen etwas anderen Standpunkt nimmt der CEO von Camasutra VR ein, der seinen Nachnamen nicht genannt haben will. Schließlich arbeitet er derzeit noch in der Mainstream-Branche. Sein Ziel ist es, nächstes Jahr eine virtuelle Darstellerin fertig entwickelt zu haben, mit der man interaktiv verkehren kann. Er versteht die VR-Hersteller und warum sie keine Pornos in ihren Stores haben wollen. Die Industrie verursache einfach ein Stirnrunzeln.

(Quelle: Los Angeles Times)

Porno-Industrie bekommt keinen Stich bei VR-Herstellern

VRrotica – VR Brille nur für Pornos

VRotica VR Brille nur für Pornos

VRrotica – VR Brille nur für Pornos
VRrotica – VR Brille nur für Pornos

Das englische Unternehmen Hologram hat mit der VRotica ein Headset vorgestellt, welches ohne Smartphone als Standalone-Gerät funktioniert und nur für den Konsum von Pornos  ausgelegt ist.

Der Name ist Programm: Mit der VR Brille namens VRotica soll man nur Pornos konsumieren können. Das englische Start-up Unternehmen namens Hologram  bietet die Standalone-Lösung seit kurzem für relativ kostengünstige $220 an. Die Inhalte kommen vom Studio BaDoinkVR, welches bereits über 300 Videos produziert und ein Netzwerk an Pornoseiten hat.

Breite Auswahl evtl. mit Live Streaming

Das Headset kommt zusammen mit sechs Videos. Danach hat man natürlich die Möglichkeit weiteres Video-Material zu kaufen. Hologram möchte einerseits Inhalte von Studios, aber auch User-Generated Uploads zu Verfügung stellen. Das konkrete Ziel lautet: 1000 Videos bis Ende Jahr im Programm zu haben. Vielleicht kommen sogar ein Live Streaming sowie weitere Erwachsenen-Games dazu.

VR und Porno ist nichts Neues. Schon früh gab es den ersten Boom und viele behaupteten, dass VR nur in der Pornoindustrie Fuss fassen werde. Die meisten Headset Hersteller tolerierten bislang die Inhalte grundsätzlich, haben jedoch nie direkt mit den Studios zusammen gearbeitet. So waren kaum Inhalte im App Store auffindbar. Die Konsumenten wurden dazu gezwungen, andere Wege zu finden: Die meisten haben die Inhalte einfach auf ihre Computer oder Mobiles runtergeladen und dann irgendein Weg genutzt, die Daten zu transferieren.

Mit VR in die Rolle des Darstellers schlüpfen

Variety hat das kabellose Gerät getestet. Da VRotica auf Videos fokussiere, gäbe es kein Positional Tracking. Es gäbe auch keinen Controller, jedoch ein paar einfache Knöpfe auf beiden Seiten der Brille.

Die Zutaten für die VR Porno Inhalte seien simpel: Ein Darsteller – normalerweise eher ein Mann – wird sitzend oder liegend von der Brust runter gefilmt. Nachdem die zweite Darstellerin, welche sich auszieht, erscheint, gehts los. Das ist, was die Porno-Industrie als Point-of-view (POV) bezeichne. Das Video soll dem Zuschauer also die Möglichkeit geben, sich in die Rolle bzw. in die Aktion des Darstellers zu versetzen. So lautet eine Frage bezeichnend auf BaDoinkVR : Always wanted to fuck a pornstar? With VR, you don’t have to dream.

Die meisten Dinge würden so passieren, dass man gar nicht gross den Kopf bewegen müsse. In anderen Worten: Es gibt kein Grund mal über die Schulter zu gucken oder die ganze Szene anzuschauen. Das erklärt, dass die meisten Inhalte in einem 180-Grad Video produziert werden. Ironischerweise hat YouTube erst gerade vor kurzem auch festgestellt, dass dies bei den meisten Videos besser ist und hat darum 180VR im 180 Grad Format ins Leben gerufen.

Quelle: Variety

Reporter testet Virtual-Reality-Porno und ist beeindruckt

Mittendrin statt nur dabei ©YouTube
Mittendrin statt nur dabei ©YouTube
Sogenannte Virtual-Reality-Brillen sind derzeit eine der spannendsten technischen Neuheiten. Damit sollen vor allem Computerspiele noch realistischer wirken. Aber auch die Porno-Industrie will von den VR-Brillen profitieren.
VR – die Zukunft des Gamings?
„Oma“ benutzt zum ersten mal VR-Brille

Bei der Elektronik-Messe CES in Las Vegas stellte ein Pornoproduzent einen Virtual-Reality-Porno vor. Dies soll den Träger mitten in die Szene holen, die von der realen Welt kaum zu unterscheiden ist. Ein Reporter der US-Techseite Mashable testete dies und schien sehr beeindruckt. Seine Reaktionen sprechen Bände.

Quelle: http://www.vol.at/reporter-testet-virtual-reality-porno-und-ist-beeindruckt/4579268