Sex and the city – Serien-Hit kommt bald als Erotikfilm

Sex And The City“-Version des Anbieters „Reality Lovers“.
Sex And The City“-Version des Anbieters „Reality Lovers“.

Virtual Reality Pornos – kurz: VR-Porn – sind ein grosser Trend und wachsender Markt. Alles was zum virtuellen Sex benötigt wird, ist eine VR-Brille, eine App und der Film. Am 16. Mai erscheint eine schlüpfrige „Sex And The City“-Version des Anbieters „Reality Lovers“.

Einen dritten Teil von „Sex and the City“ auf der Kinoleinwand wird es wohl nicht geben. Die Unstimmigkeiten zwischen Sarah Jessica Parker, 53, und Kim Cattrall, 61, sind mindestens ein Grund. Doch am 16. Mai 2018 gibt es bald eine schlüpfrige Abwandlung der Serie – und zwar für Sex- und Virtual-Reality-Begeisterte.

„Sex and the City“ als VR-Sexfilm

„Erste Klasse Virtual Reality Porno mit den heissesten Talenten für Ihr erotisches Vergnügen“ – so lautet der Slogan des VR-Porn-Anbieters „Reality Lovers“. Dieser bringt jetzt, wie die US-Website TMZ berichtet, eine Sex-Version der Hit-Serie über Carrie, Charlotte, Miranda und Samantha auf den boomenden VR-Markt. So soll „Sex In The City“ die erste richtige Serie sein, die die Firma in diesem Segment anbietet. Mithilfe einer VR-Brille können die Zuschauer dann virtuellen Sex mit den Darstellerinnen haben. Nimm an den Sex-Abenteuern der berühmtesten BFFs teil! Die Zuschauer sollen nicht mehr bloss zuschauen, sondern die Schlafzimmer-Fantasien von Carrie, Samantha, Miranda und Charlotte erleben.

Diese Sex-Darstellerin spielen Carrie, Miranda, Samantha und Charlotte

Dabei handelt es sich nicht um Sarah Jessica Parker (Carrie Bradshaw), Kristen Davies (Charlotte Yorke), Kim Catrall (Samantha Jones) und Cynthia Nixon (Miranda Hobbes), sondern um professionelle Sex-Darstellerinnen. Auf Instagram stellt der Hersteller die Protagonistinnen der virtuellen Serie vor: Carrie („Cherry Kiss“), Charlotte („Tina Kay“), Samantha („Nikky Dream“) und Miranda („Elena Vega“).

Der Titel „Sex IN The City“ ist ebenfalls nicht zufällig gewählt, denn nicht nur die Charaktere sollen möglichst nah am Original sein. Die Handlung der VR-Serie orientiert sich an den Originalfolgen der HBO Produktion und deren Inhalt. Die Interpretation der Charaktere dürfte sicherlich etwas „offener“ ausfallen. Ob die Darstellerinnen der echten Serie Freude an diesem Projekt haben, ist zu bezweifeln.

Einen kurzen Einblick gab es mal auf Youtube. Das Video wurde aber wieder entfernt.

Quelle: Gala / Bild / Youtube

Wie VR-Erotik die Zukunft beeinflussen wird

VR-Erotik

… und dann gab es da diesen Moment, als Morpheus sich zu Neo beugte, die Hände öffnete und sagte, “Wenn Du die blaue Pille nimmst, ist alles vorbei. Du wachst auf in Deiner Welt und glaubst an das, was Du glauben willst. Nimm die rote Pille, und Du bleibst im Wunderland. Und ich führe Dich in die tiefsten Tiefen des Kaninchenbaus.” Lasst mich euch dasselbe Angebot unterbreiten und euch in eine verborgene Welt entführen, die hinter den Kulissen von Virtual-Reality, wie wir sie kennen, die Grenzen dessen auslotet, was möglich ist – und irgendwann möglich sein wird.

Oder anders ausgedrückt: Lasst uns über Sex reden.

Leider hatten wir kein erotisches Video in der Datenbank, weswegen ich eines gewählt habe, das euch dabei helfen wird, jegliche erotische und nicht-erotische Inhalte auf eurer VR fleckenfrei zu genießen:

Lasst uns über Sex und VR reden

Reden wir jetzt wirklich über Sex? Hier, auf dieser unschuldigen und völlig seriösen Gaming-Seite, einzig bekannt für stocksteife Tests und bitterernste Kolumnen? Natürlich. Denn Sex gehört zu den Grundkonstanten unseres Lebens, Sex gibt es auf Steam (Klick), auf GOG (Klick), in gigantischen Triple-A-Blockbuster-Wuchtbrummen (Klick und Klick); Sex in Filmen, Büchern, auf RTL, denn Sex ist interessant, anstößig und wie wir alle wissen: Sex sells.

Palmer Luckey: Das Genie hinter der Oculus Rift

Einige unter euch wissen sicher auch, dass Virtual Realitynicht aus Palmer Luckeys glückseeligen Händen wie von Zauberhand hervorbrach. Die Geburt von VR ist eine recht lange, aber ziemlich interessante Story; es gab schon vor der Oculus Rift etliche gescheiterte Versuche und eigentlich sollten wir dem US-amerikanischen Militär die Hand schütteln, wenn wir heute Abend Moss auf unserer PSVR starten. Palmer Luckey, der Kopf hinter der Oculus Rift, benutzte eine VR-Brille des Militärs, um den ersten Prototyp des Wundergeräts zu basteln. Fakt ist auch, dass die Technik für VR schon eine lange Weile vor der Oculus verfügbar war, für die Produktion aber so viel Geld gebraucht wurde, dass eine fertige Brille zu teuer für den Konsumenten gewesen wäre. Eine tolle, neue Gaming-Brille für 3000 Euro gefällig? Auch, wenn es noch keine Spiele dazu gibt? Naja. Deswegen brauchte es jemanden wie Luckey, der aus einem teuren Militärgerät eine Brille zauberte, die für einen Preis von unter 1000 Euro hergestellt und verkauft werden konnte.

Und wer von euch hat im Moment eine VR zu Hause? Trotz allem gab es keinen VR-Boom; tatsächlich ist VR ein schwieriger Markt, für Entwickler ebenso wie für Publisher. Der Gedanke an eine Zukunft á la Matrix (und ich behandle dieses Thema ganz ohne eine negative Konnotation) ist nicht interessant genug, damit wir 400 Euro für eine VR-Brille ausgeben. Der Gedanke an eine nackte Frau oder einen nackten Mann allerdings schon.

Nur eine virtuelle S(t)imulation?

Reality Lovers Now Compatible With All VR Devices – Cyberworlds.uk
Reality Lovers Now Compatible With All VR Devices – Cyberworlds.uk

VR funktioniert. Nur nicht da, wo wir es vielleicht vermuten: Im Interview mit Reality Lovers’ Geschäftsführer René Pour bespreche ich VR-Erotik, die beliebteste Perspektive beim Zuschauen und die technischen Errungenschaften, die bis jetzt erreicht wurden oder in Zukunft den VR-Markt bestimmen werden.

Im Reality-Lovers-Abonnement erhaltet ihr kostenlos eine VR-Brille.

Reality Lovers gibt es mittlerweile schon seit fast zwei Jahren und ja, auf unserer Seite gibt es ausschließlich VR-Filme sowohl aus der männlichen als auch der weiblichen Perspektive”, erzählt Pour über Reality Lovers, die erste deutsche VR-only Erotik-Plattform. Das Portal bietet entsprechende Erotik-Videos an, die Benutzer mit einer im Abo enthaltenen VR-Brille (eine, in der ihr euer Handy als Display benutzt) erleben können. Ist VR-Porn ein Ding? Machen das viele Menschen? Die genauen Zahlen verrät mir Pour nicht, aber die Anfragen nach VR-Erotik-Filmchen auf Google steigen seit 2015 immer weiter an; das Interesse ist da. Natürlich ist es das.

Der deutsche Markt ist immens wichtig für uns und steht – was die Umsätze und Member betrifft – auf dem zweiten Platz direkt hinter den USA. Besonders anhand der VR-Sets, bestehend aus VR-Brille und USB-Stick mit den beliebtesten 180-Grad-Filmen, wird es deutlich. Diese vertreiben wir seit geraumer Zeit deutschlandweit in den Erotik-Shops.

Wenn du Geld machen willst, steig’ in die Porno-Industrie ein. Oder anders ausgedrückt: Sex verkauft sich und wird sich immer verkaufen. Der stetige Strom von erotischen Inhalten fließt verstohlen unter dem Mantel der Gesellschaft, ungebrochen; ein Fluss, der niemals versiegen wird. Deswegen gibt es kaum eine andere Industrie, die den technischen Fortschritt dermaßen vorantreiben konnte; in der Vergangenheit, wie auch in der Gegenwart. Falls ihr es genau wissen wollt, sollte ihr The Erotic Engine lesen.

Die VR-Erotik selbst bewegt sich bereits jetzt in einem Bereich, der weit über den üblichen Porno hinausgeht. Auf Reality Lovers gibt es nicht nur erotische Videos, die plötzlich in VR angeschaut werden könne: Es gibt unterschiedliche Perspektiven; entweder der Voyeur-Modus (das übliche Prinzip des Zuschauen) oder der Blick direkt aus den Augen der Darsteller. Welcher Modus beliebter ist, könnt ihr euch sicherlich denken:

René Pour, der Geschäftsführer von Reality Lovers.

Der POV-Modus wird häufiger genutzt, da in dieser Perspektive die User die volle Kraft von VR spüren können”, betont Pour, “Eine spannende Erfahrung, von der uns Männer immer wieder berichten: Sie schauen häufig Filme aus der Frauen-Sicht. Die Folgen: Ihr Einfühlungsvermögen steigt und sie können sich besser in die eigene Partnerin versetzen. Natürlich gilt das auch umgekehrt

Was noch? Über Chroma-Keying und Green-Screens werden Szenen aufgenommen, in denen der Zuschauer selbst den Hintergrund wählt: Ab ins Schlafzimmer, mitten im Wald oder sich auf einem Raumschiff vergnügen? Auch die Qualität wird vorangetrieben; demnächst will Reality Lovers Videos in 5K-Qualität anbieten und in naher Zukunft soll Anfassen und Fühlen in den Fokus gerückt werden. Nichts Neues für VR-Enthusiasten oder kreative Entwickler, diverse futuristische Anzüge oder Ganz-Körper-Kapseln gibt es bereits in Erlebnisparks oder VR-Laboren, aber nicht zu Hause. Nicht im privaten Raum; dort, wo erotische Inhalte meist zu Hause sind.

Das Geschäft mit der Begierde: VR und Pornografie

VR und Pornografie

Das Geschäft mit der Begierde: VR und Pornografie
Das Geschäft mit der Begierde: VR und Pornografie

Poronografie: Ein Rückblick in die späten 1970er Jahre: Die beiden Magnetbandsysteme Betamax von Sony und VHS von JVC kommen auf den Markt. Objektiv ein klar vorentschiedenes Rennen, zumal das Betamax-Format qualitativ eindeutig die Nase vorne hat. Und trotzdem geht das Home Video System von JVC als klarer Sieger aus dem Etablierungskrieg hervor. Knapp 25 Jahre später kommt es zu einer ähnlichen Konkurrenzsituation, diesmal unterliegt die HD DVD der heute überall erhältlichen BluRay-Disc. In beiden Fällen hatte das Siegerformat einen entscheidenden Vorteil, wenngleich keineswegs technischer Natur: Nein, die Pornoindustrie hatte ihre Finger im Spiel und besiegelte durch ihre Unterstützung die Schicksale der jeweiligen Systeme.(1)

Zurück in der Gegenwart könnten Sex- und Erotikfilme abermals ein entscheidender Faktor bei der breitwirksamen Durchsetzung einer neuen Technologie sein: Virtual Reality. Einem Artikel der BBC zufolge machten 2010 „Adult Movies“ bereits mehr als ein Drittel des weltweiten Internet-Traffics aus (2) – ein Ausmaß also, dem man eine gewisse Bedeutung bei der Etablierung neuer Technologien kaum absprechen kann. Todd Glider, CEO der Porno-Plattform BaDoink, sieht dies in einem Gespräch mit der futurezone sehr ähnlich:

„Ich glaube, dass Pornos die Killer-Apps für Virtual Reality sind. […] Jeder in der VR-Branche, sei es nun Oculus oder Google, weiß von uns und hofft auch ein bisschen auf die Pornobranche, dass sie Virtual Reality voranbringt. Jeder weiß davon, aber niemand will darüber sprechen.“(3)

2015 verschenkte Gliders Unternehmen im Rahmen einer Marketing-Kampagne 10.000 Google-Cardboard-Gestelle. Als diese wegen der großen Nachfrage bereits innerhalb von 24 Stunden zur Gänze vergeben waren, brachte BaDoink weitere 20.000 kostenlose Brillen in den Umlauf. Ein weiterer kleiner Indikator, der vermuten lässt, dass die Pornografie -Industrie VR schon bald zum Durchbruch verhelfen könnte.(4)

Doch worin genau besteht das Potenzial? Und welche Problematiken ergeben sich im Vergleich zu konventionellen Produkten? Noch vor wenigen Jahren waren 3D-Fernseher in aller Munde und auch vonseiten diverser Erotikfilm-Hersteller*innen und -Konsument*innen setzte man durchaus Erwartungen in diese Zusatzfunktion. 2018 gilt TV-Stereoskopie als tot, die dreidimensionale Wiedergabe von Home Entertainment-Inhalten taugt längst nicht mehr als Verkaufsargument. Warum sollte das nun bei VR anders sein? Zur Beantwortung der Frage ist eine Analyse der Konsument*innenwünsche unerlässlich: Trendprognosen und -bewertungen wie jene im Rahmen der trenDNA geben jedenfalls Tendenzen zu erkennen, die das Bedürfnis nach einem in virtuellen Welten verankerten „Second Life“ reflektieren. Kurzum: Es geht nicht um eine möglichst realistische Rekonstruktion gewöhnlichen Contents (und dabei behilfliche technische „Spielereien“ wie 3D), sondern um die Erweiterung von Alltagsrealitäten.

Gerade der Pornofilm (Pornografie) ist nicht unbedingt für seine inhaltliche oder audiovisuelle Komplexität bekannt (Stichwort: Warum liegt hier Stroh?) und dramaturgisch-repetitive Abläufe haben alle Hoffnung auf Abwechslung im Genre verfliegen lassen. Doch VR verspricht dahingehend erstmals revolutionäre Änderungen: Anstatt in die Rolle eines unbeteiligten Voyeurs zu schlüpfen, erleben VR-Porno-Zuschauer*innen das Geschehen erstmals aus Ich-Perspektive. Die bei der Produktion verwendeten Kameras werden mit entsprechenden Vorrichtungen am Kopf eines (zumeist männlichen) Protagonisten angebracht, aus dessen Blickwinkel der gesamte Film zu sehen ist. Die mit Virtual Reality einhergehende Blickfreiheit sorgt überdies für ein zusätzliches Immersionsgefühl.(5)

Doch eben diese Machart hat auch ihre Nachteile: Die „beglückten“ Darstellenden dürfen sich aus Gründen der Bildstabilität kaum bis gar nicht bewegen, geschweige denn andere Akteur*innen berühren. Selbst zu schweres Atmen kann bereits negative Auswirkungen auf die Qualität der Aufnahmen haben. Eben diese Passivität mindert in einer Art Gegenbewegung zum Format das intensive Erlebnis des „Mittendrin-Seins“. Überdies birgt vor allem die Verwendung günstiger Cardboard-Lösungen mehrere Probleme. Während die Bewegungserfassung Smartphone-basierter Systeme im Vergleich zu teuren VR-Brillen merklich schlechter ausfällt, sind einige Nutzende auch von der völligen Beschlagnahmung von Augen und Ohren irritiert. Und: Insbesondere klobige Brillen bringen die Tragenden bei längerer Nutzung oftmals zum Schwitzen.(6)

Von Gay bis Hetero, von Gruppensex bis Masturbation – das Angebot an VR-Pornofilmen wird immer facettenreicher und nähert sich langsam der breit gefächerten Vielfalt regulärer 2D-Videos an. Neben kostenlosen Filmen in speziellen VR-Kanälen beliebter Streamingseiten wie YouPorn oder xHamster, sind auch Abo-Modelle wie jene von Reality Lovers oder VirtualRealGay am Vormarsch.(7)Mit zunehmenden Angebot rücken auch wieder Fragen in den Vordergrund, die seit dem Aufkommen erster Erotikfilme Anfang des 20. Jahrhunderts von Kritiker*innen ins Treffen geführt werden: Verzerrt Pornografie unser Normalverständnis von Sexualität? Werden unrealistische oder gar unerfüllbare Erwartungen geschaffen? Und, jetzt neu: Könnte VR-Sex bald physische zwischenmenschliche Intimität ersetzen?

In der kurzen VICE-Dokumentation „The Digital Love Industry“ führt Robert Weiss vom The Sexual Recovery Institute seine Überlegungen zu dieser Problematik aus:

„People who are needful or at certain life stages can get caught up in the virtual, thinking that it’s more real than it is. And that’s cause they want it to be. A healthy person is gonna know what a healthy relationship is. A healthy person is gonna know what good sexuality is, safe sexuality is. A healthy person is gonna be able to define a casual sexual experience from something meaningful that they wanna carry out – whether they are doing it in avatar-form, in a second life world, or they’re doing it in some kind of virtual experience or webcam. And whatever it is, they still realise that’s not the same as holding, touching and being next to a person. And I think that until virtual reality becomes so immersive that we cannot tell the difference […] people will still know the difference between fantasy and reality – and they’re gonna long for the real thing.”(8)

Nichtsdestotrotz versprechen interaktive Sextoys in Kombination mit VR eine immer realistischere Simulation echter zwischenmenschlicher Berührung. Neben der Firma Lovesense ist vor allem auch das niederländische Unternehmen Kiiroo in diesem Segment ein international relevanter Player.(9) Spannend ist hierbei, dass die Produktkonzeption weniger das Ziel verfolgt, Käufer*innen sexuelle Interaktion mit einem „fiktiven“ Gegenüber vorzugaukeln, sondern vielmehr Intimität auch über große Distanzen hinweg ermöglichen soll. Insbesondere Pärchen in Fernbeziehungen werden so zum Nutznießer derartiger technologischer Entwicklungen: Sensoren in den miteinander gekoppelten Vibratoren und Fleshlights übertragen Bewegungen und Berührungen in Echtzeit.(10)

Werden wir künftig, vor einem ersten physischen Treffen, erstmal die sexuelle Kompatibilität mithilfe von Sexspielzeug überprüfen – ähnlich, wie dies jetzt schon über Sexting geschieht? Schafft VR-Pornografie einen Mehrwert für ein erfülltes Sexualleben oder ist es doch nur eine verzerrende Belastung? Entfremden wir uns dadurch zunehmend – oder nehmen wir solche Entwicklungen einfach als neue, nicht weniger bedeutsame Form von Zwischenmenschlichkeit wahr? Und ist Sex mit VR-Brille und Toys überhaupt weniger „real“ als die physische Variante? Die nächsten Jahre werden Antworten auf diese Fragen bereithalten. Und wohl eng mit dem endgültigen Durchbruch von Virtual Reality zusammenhängen.

 

 

Autor: Mattias Fabian | Bildquelle: Pixabay, https://pixabay.com/de/frau-bett-weiblich-attraktiv-506120/
Textquellen: (1) https://futurezone.at/digital-life/badoink-pornos-sind-die-killer-app-fuer-vr/212.990.315 | (2) http://www.bbc.com/news/technology-23030090 | (3) https://futurezone.at/digital-life/badoink-pornos-sind-die-killer-app-fuer-vr/212.990.315 | (4) https://futurezone.at/digital-life/porno-webseite-verschenkt-vr-headsets/142.416.387 | (5) http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/vr-pornos-virtual-reality-sex-fuer-oculus-rift-und-gear-vr-a-1066625.html | (6) http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/vr-pornos-virtual-reality-sex-fuer-oculus-rift-und-gear-vr-a-1066625.html | (7) http://www.vrpornofilme.com/ | (8) https://www.vice.com/de/article/dpedvv/the-digital-love-industry-das-geschaeft-mit-virtueller-liebe-469 | (9) http://www.vrpornofilme.com/ | (10) https://www.kiiroo.com/products/onyx2-pearl2-couples-set-purple

Porno-Industrie bekommt keinen Stich bei VR-Herstellern

Industrie bekommt keinen Stich bei VR-Herstellern

Porno-Industrie bekommt keinen Stich bei VR-Herstellern
Porno-Industrie bekommt keinen Stich bei VR-Herstellern

Die Los Angeles Times widmet sich dem beliebten Thema der verfilmten Matratzen-Gymnastik in der virtuellen Realität. Die Industrie der Erwachsenen-Unterhaltung stehen goldene Zeiten bevor und die Möglichkeit, wie einst wieder Geld mit dem auszüglichen Material zu verdienen. Das Problem: Die großen Hardware-Hersteller haben wenig für Sex und Porno übrig und verweigern den Zugang.

Porno-Industrie verursacht Stirnrunzeln

Der Analyst Gene Munster wagt eine Prognose: 93 Millionen US-Dollar soll die Branche mit meist horizontal ausgelegten 180-Grad-VR-Filmchen eingesackt haben, bis 2025 könnten daraus 1,4 Milliarden Dollar werden. Das wäre ein enormes Wachstum im harten Markt. Die Hälfte des VR-Contents soll sich bereits jetzt um Sex und Porno drehen, so die Schätzungen von Industrie-Experten. Aber die Hersteller wollen offiziell nichts von dem Potential des Marktes wissen, klagen die Produzenten.

Zwar lassen sich mit den Headsets schlüpfrige Inhalte betrachten, doch nur über Umwege: Bei der PSVR muss man Filme auf einen USB-Stick ziehen, ähnlich sieht das Prozedere bei der Samsung Gear VR aus. Ian Paul von Naughty America sieht sogar eine Diskriminierung in der Entscheidung der VR-Hersteller, keine Sex-Filme in die Stores zu lassen. Schließlich könnten Apple, Oculus & Co. leicht eine Altersverifizierung in ihren Stores einführen. Aber sie tun es nicht, sagt Paul. Man habe sogar vorgeschlagen, selbst ein System zur Altersprüfung zu liefern, aber die Hersteller antworteten nicht. Auch nach einem besseren Head-Tracking hat der Produzent gefragt, aber eine negative Auskunft bekommen. Allerdings arbeite man trotzdem mit den Herstellern zusammen und tausche Informationen aus, gibt Paulzu.

Obwohl sich der Markt im Wachstum befindet, hat VR noch nicht die kritische Masse erreicht. Trotzdem verdienen die Produzenten dank Abo-Modellen Geld. Einen etwas anderen Standpunkt nimmt der CEO von Camasutra VR ein, der seinen Nachnamen nicht genannt haben will. Schließlich arbeitet er derzeit noch in der Mainstream-Branche. Sein Ziel ist es, nächstes Jahr eine virtuelle Darstellerin fertig entwickelt zu haben, mit der man interaktiv verkehren kann. Er versteht die VR-Hersteller und warum sie keine Pornos in ihren Stores haben wollen. Die Industrie verursache einfach ein Stirnrunzeln.

(Quelle: Los Angeles Times)

Porno-Industrie bekommt keinen Stich bei VR-Herstellern

Krypto-Porno als Milliarden-Business: redBUX macht’s auf der Blockchain

Krypto-Laufhaus vrXcity

Das Berliner Startup me.mento3D entwickelt das Bordell der Zukunft. Bisher konnten Nutzer favorisierte Erotik-Stars nur in Videos oder via LiveCam sehen, nun kann man tatsächlich in Interaktion mit seinem Star treten und zwar in dem Krypto-Laufhaus vrXcity. Virtuelle Realität macht – und ja sprechen wir es aus – Sex greifbarer, dreidimensional (3D) und zu einem neuen sensationellen Erlebnis. Und ja, es soll Spass machen. Tut es, kann ich nur sagen! Das besondere ist, dass die schlüpfrigen Leistungen mit Kryptowährungen bezahlt werden können, konkret mit dem redBUX-Token. Was früher auf Kontoauszügen für peinliche Fragen sorgte, läuft nun einfach, sicher und dank Blockchain-Technologie auch anonym und ohne Aufsehen zu erregen.

Krypto-Laufhaus vrXcity.
Krypto-Laufhaus vrXcity.

Der Blockchain-Porno-Spezialist me.mento3D startet ein ICO (Initial Coin Offering = Auflegen einer eigenen Kryptowährung) und bietet mit redBUX Token an, mit denen man sogenannte adult services erhält, ICO: https://ico.redbux.io Dabei wagt sich der Shooting-Star me.mento3D auf durchaus neues Terrain. Während in den USA bereits Crypto-Porn, Spankchain und andere einschlägige ICOs auf den Markt drängen, war in Europa bislang noch noch nichts von schlüpfrigen Krypto-Services zu sehen. redBUX wird nun dem Markt ordentlich anheizen. Die Porno-Industrie ist ein Milliardengeschäft. Der Krypto-Token redBUX hat starkes Interesse bei potenziellen strategischen Partnern mit mehr als 100(!) Millionen Kunden geweckt, die als zusätzliche Annahmestellen für die Kryptowährung von me.mento3D sowie als Content-Lieferanten für die vrXcity fungieren wollen. Mit Wicked Pictures konnte me.mento3D bereits eine der marktbeherrschenden US-amerikanischen Porno-Produktionsgesellschaften als strategischen Partner gewinnen. Insgesamt sind mehr als tausend Models und WebCam-Girls bei Wicked Pictures unter Vertrag.

Quelle: http://www.boersennews.de/nachrichten/thema/krypto-porno-als-milliarden-business–redbux-machts-auf-der-blockchain/1398510

Titcoin Is a Brand New Cryptocurrency for Porn Purchases - VICE
Titcoin Is a Brand New Cryptocurrency for Porn Purchases – VICE

Starke Partner sind für den Erfolg des redBUX-Token von entscheidender Bedeutung, denn nur mit ihnen könnte redBUX der dominierende Token der Erotik-Branche werden. me.mento3D führt nun das Feld an und wird als First Mover weiteren hochwertigen Content akquirieren und die erste interaktive VR-Erotikplattform der Welt etablieren, in der redBUX-Token das Zahlungsmittel sind.  Was meint CryptoRobby: Blockchain-Technologie mit Virtual Reality zu verbinden ist sexy. me.mento3D schafft dank HoloLens-Brille das Bordell der Zukunft, das nicht nur zum anschauen ist, Anfassen auch erlaubt. Dass dies mal kommen wird, war für das älteste Gewerbe nur eine Frage der Zeit. Die Zahlung mit redBUX-Token läuft virtuell, VR-Sex wird real. Genial!

Krypto-Porno als Milliarden-Business: redBUX macht´s auf der Blockchain | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10303527-krypto-porno-milliarden-business-redbux-macht-s-blockchain

VR-Porn im Selbstversuch – wie heiß ist der Erotik-Trend wirklich?

Ein Segen für die Erotik Welt!

Lässt du dich ab und zu mal von Pornos

Lässt du dich ab und zu mal von Pornos „inspirieren“? Dann solltest du vielleicht mal VR-Porn probieren. Denn dabei bist du nicht nur bloßer Zuschauer – sondern mitten drin im Geschehen!

In diesem Artikel erwartet dich:

Klar, Pornos sind nicht jederfraus Sache. Kein Wunder – denn die meisten Filme sind für Männer gemacht und behandeln dementsprechend vor allem deren Fantasien. Wie gut, dass sich in den letzten Jahren einiges geändert hat auf dem Porno-Markt. Produktionen, wie die von Regisseurin Erika Lust, konzentrieren sich zum Beispiel auf die realistische Darstellung der weiblichen Protagonistin – ein Segen für die Erotikwelt!

Doch die Porno-Industrie hat sich nicht nur in puncto Feminismusweiterentwickelt: Auch die Technik wird immer ausgeklügelter. So gibt es mittlerweile nicht nur erotische 3D-Filme, sondern auch Virtual Reality-Pornos – kurz „VR Porn“.

Was ist VR-Porn überhaupt?

VR Porn: Paar sitzt mit VR-Brillen im Bett

Ihr habt sicher schon mal was von Virtual Reality-Brillen gehört. Man setzt sie auf und taucht in eine andere Welt ein. Man sieht Dinge um sich herum, die eigentlich nicht da sind. Da laufen Dinos umher, man steht auf einer Straße oder in einer schönen Landschaft. Und genau das geht eben auch mit Pornos. Man fühlt sich, als wäre man mitten im Geschehen.Zum Beispiel wandert der Blick mit dem eigenen Kopfdrehen. Möchte man der Frau oder dem Mann in der virtuellen Welt zum Beispiel vor allem auf den Hintern schauen, passt sich das Bild mit der Kopfbewegung an.

Durch die Brille sieht der Zuschauer auch seinen „eigenen Körper“, also einen Teil davon, oft sind das die Beine. Dann sieht es zum Beispiel so aus, als würde der Protagonist auf einem Stuhl sitzen, eine leicht bekleidete Frau kommt auf ihn zu und hat mit ihm SexEin haptisches Erlebnis bleibt dabei natürlich aus – alles spielt sich nur über die Sinneswahrnehmung der Augen ab.

Ob das antörnend ist? Das muss jeder für sich herausfinden. Unsere Redakteurin hat mal den Selbstversuch gewagt:

Der Test: „Erst Plätzchen backen, dann Bärenfell-Erotik“

VR-Porn, das hört sich in der Theorie ja alles ganz interessant an – aber klappt das wirklich? Eine BRIGITTE.de-Redakteurin hat den Test gemacht und den Film „Weihnachten für sie“ des VR Porn-Anbieters Reality Lovers durch eine VR-Brille angesehen.

Brille auf und go!

Zuerst zum Technischen: Um voll in die VR-Welt einzutauchen, musste ich mir eine VR-App auf mein Handy laden und den Porno-Film downloaden (als zahlender Kunde kann man direkt über die Website Filme anschauen). Nach ein paar technischen Problemen (was aber auch an meinem Handy gelegen haben könnte), ging es endlich los: Handy in die Brille stecken, aufsetzen und go!

Das Besondere: Der Film ist speziell für die weibliche Zielgruppe gemacht – ich habe also alles aus dem Blickwinkel einer Frau betrachtet.

Was ist genau passiert? Da war dieser Typ, leider nicht mein persönlicher Geschmack, aber für andere Frauen vielleicht attraktiv, der mit mir Plätzchen gebacken hat (der Name Spritzgebäck bekommt an dieser Stelle eine ganz andere Bedeutung 😃). So weit so harmlos. Als er dann seine Kekse abgestellt hatte, widmete er sich meinem VR-Ich. Erst dem Bauch, dann der Intimzone …

Reality Lovers: Porno-Darsteller

Nach dem Plätzchenbacken ging es zur Sache: So sah der Protagonist des VR-Pornos aus!

Ich bin ehrlich: Am Anfang habe ich mich eher in seiner Wohnung umgesehen, als ihn in Aktion zu betrachten. Denn dass das Bild wirklich der Kopfbewegung folgt – das konnte ich mir bis dahin noch nicht vorstellen. Aber: Es hat funktioniert – ich war wirklich mittendrin in seiner Wohnung und im Film! Übrigens hatte ich zwei Brillen zum Ausprobieren: eine Papp- und eine Kunststoffbrille. Interessanterweise hat die sogar Papp-Variante besser funktioniert.

Aber zurück zur Handlung: Irgendwann hat Mr. Plätzchenbacken „mich“ dann aus der Küche ins Wohnzimmer getragen – aufs Bärenfell vor den Kamin, wohin auch sonst?

Juhuu – ganz normaler Sex!

Dort ging es dann zur Sache: Erst hat er vor mir masturbiert und dann mit meinem Avatar Sex gehabt. Zwischendurch bekam ich immer wieder Komplimente für meine Figur. Merci! Auch wenn der Mann, wie gesagt, nicht mein persönlicher Geschmack war und ich mich auch nicht wirklich mit meinem VR-Körper identifizieren konnte, fand ich das VR-Porn-Erlebnis grundsätzlich sehr spannend.

Vor allem fand ich gut, dass sich der Film von den klassischen „Schmuddel-Pornos“ für Männer unterschieden hat. Keine zu nahen Aufnahmen von Geschlechtsteilen, kein wildes Herumejakulieren, keine Körperöffnungen, die man nicht sehen möchte. Und: keine unrealistischen oder herabwürdigenden Darstellungen der Frau. Das war einfach Sex, wie man ihn wohl zu Hause auch mit dem Partner hätte. Am Ende hat der Keksmann sogar noch meine Hand gehalten und mich verliebt angeguckt – da hab ich mich zwar kurz gefragt: Ist das noch Porno oder schon Rosamunde Pilcher? Aber hey, vom Grundsatz her ist das ja ein guter Gedanke!

Ob ich auch in Zukunft VR-Pornos schauen werde? Vielleicht. Unter der Bedingung, dass es ein Anbieter schafft, Ryan Goslings Gesicht auf den Hauptdarsteller zu setzen …

Was benötige ich, um VR-Porn zu konsumieren?

1. Die Brille

Modelle, die mit dem PC gekoppelt werden, sind beispielsweise die Oculus Rift, HTC Vive oder Playstation VR (kosten alle mehrere Hundert Euro.) Günstiger sind Modelle ohne eigenes Display (ca. 70 bis 120 Euro), die man mit Smartphones koppelt, wie zum Beispiel die Samsung Gear VR, Zeiss VR One Plus, Google Daydream View oder Durovis Dive.

Bei der Pappbrille Google Cardboard ist man bereits für unter 10 Euro dabei. Auch Durovis bietet eine Cardboard-Brille an. Allerdings wirkt die Virtual Reality durch die Profi-Brillen echter. Für regelmäßige VR-Nutzer ist es deshalb durchaus sinnvoll, auf die teureren Brillen zu setzen.

2. Die Apps

Entscheidet ihr euch für eine VR-Brille mit Smartphone-Koppelung, benötigt ihr noch die passende App. Eine Auswahl an verschiedenen Produkten findet ihr zum Beispiel im Google Playstore unter dem Suchbegriff „Cardboard“.

3. Die Inhalte

VR-Inhalte bekommt ihr zum Beispiel über YouTube und verschiedene, kostenpflichtige Internetplattformen. Bekannt für Virtual Reality-Pornos sind beispielsweise Reality Lovers, WankzVR, BaDoink.com, Virtual Real Porn, Pornhub VR und SexLikeReal. Reality Lovers hat sogar Filme extra für Frauen im Angebot.

Kann ich meine Aktivitäten auch verbergen?

Viele Porno-Nutzer möchten die „Spuren“ auf dem PC verwischen. Der Partner oder Freunde sollen schließlich nicht gleich im Verlauf entdecken, dass man sich in der Erotik-Welt herumgetrieben hat. Zum Glück gibt es eine Methode, um das zu verhindern. Je nach Browser müsst ihr einfach in einem anonymen Tab, also im „Privaten Fenster“ oder „Inkognito-Fenster“ surfen. Die findet ihr unter dem Menüpunkt „Datei“ oder „Ablage“.

 Wie wirken sich die Cyber-Pornos auf die Beziehung aus?

Die Frage stellt sich bei Pornos natürlich generell. Die Antwort ist hier recht simpel: Solange die Partner auch noch echten Sex miteinander haben und sie das Gefühl haben, gemeinsam eine erfüllte Sexualität zu leben, ist alles in Ordnung.

Kritisch wird es, wenn eine Porno-Sucht besteht oder die Darstellungen in den Erotikfilmen dazu führen, dass man übersteigerte Erwartungen an den Partner oder die Partnerin entwickelt. Es ist wie in so vielen Lebensbereichen eben das richtige Maß und der richtige Umgang, den man beim Konsum von VR-Porn finden muss.

Übrigens: Laut einer Statistik von „Reality Lovers“ schauen sich vor allem die Sachsen VR-Pornos an. Immerhin 14,5 Prozent bekommen sie vom Konsumenten-Kuchen ab. Und ihr, werdet ihr demnächst auch zu Liebhabern der erotischen Virtual Reality? Probiert es aus!

Quelle: https://www.brigitte.de/liebe/sex-flirten/vr-porn-alles-ueber-den-erotik-trend-10978026.html

VR-Pornos: Wie gut sind die erotischen Virtual Reality-Filme für Frauen?

Sex in der dritten Dimension

Sex in der dritten Dimension
Sex in der dritten Dimension

Der Markt mit Pornofilmen boomt wie eh und je, und wie überall macht auch hier die technische Entwicklung nicht Halt. So ist es nicht verwunderlich, dass auch immer mehr VR-Filme im Erotikbereich angeboten werden. Filme mit virtueller Realität sind nicht spezifisch für die Pornoindustrie entwickelt worden, jedoch könnten gerade diese dem neuen Medium zum Durchbruch verhelfen.

Mit Hilfe einer speziellen VR-Brille ist es möglich, einen Porno nicht nur passiv auf einem Bildschirm anzusehen, sondern mittendrin und aktiv dabei zu sein. Gedreht werden die Filme mit einer 360-Grad Kamera, die auf dem Kopf eines Akteures platziert wird. Dies ermöglicht, dass du beim Ansehen des Filmes durch die VR-Brille selbst entscheiden kannst, wo du gerade hinsehen möchtest. Du kannst die Umgebung betrachten, die anderen Akteure dort fokussieren, wo du es möchtest, und an „dir selbst“ (also der Person, die du im Film verkörperst) herunterschauen.

So ermöglichen VR-Pornos zum Beispiel auch, einmal in eine Rolle des anderen Geschlechts zu schlüpfen. Männer können sich also etwa einen Film ansehen, in dem sie eine Frau verkörpern und Frauen können die Rolle eines Mannes übernehmen. Das ist besonders spannend, da du dadurch optimalen Einblick erhälst, wie sich das andere Geschlecht beim Sex fühlen könnte. Oder aber du suchst dir einen Film aus, in dem du die Perspektive eines Darstellers mit der persönlichen Traumfigur einnehmen kannst. Ebenfalls erhältlich sind Filme, in denen du selbst nicht Akteur, sondern nur Voyeur bist, also anderen Darstellern beim Sex zusiehst.

Pornos für Frauen?

Ebenso wie bei „normalen“ Pornos, gibt es auch bei VR-Pornos viele Anbieter, die sich speziell auf die Bedürfnisse und Vorlieben von Frauen spezialisieren. Immerhin sieht sich laut Studien jede dritte Frau mindestens einen Porno pro Woche an, und an den neuen VR-Pornos sind nach einer Online Umfrage 34% der Frauen interessiert. Darum gibt es zum Glück genügend Filme, in denen die Lust der weiblichen Darstellerin im Vordergrund steht.

Hier wird auf eine ästhetische Umsetzung geachtet, die männlichen Darsteller sind besonders attraktiv und handeln so, dass vor allem weibliches Publikum erregt wird. Die bei Frauen eher unbeliebten Fokussierungen auf Körperöffnungen oder Körperflüssigkeiten bleiben hier aus. Durch die Brille kann die Porno-Konsumentin selbst entscheiden, wo genau sie hinsehen möchte und ist damit nicht festgelegt auf den Fokus, den der Regisseur jeweils setzen wollte. Das macht VR-Pornos ganz besonders gut geeignet für weibliches Publikum, weil es Individualität ermöglicht und einfach mehr anbietet, als festgelegte Pornofilme.

 

Was du brauchst und wie es funktioniert

Die VR-Brille ist die teuerste Anschaffung für den Genuss dieser Filme. Sie unterscheiden sich je nach Preis und Qualität, es sind Brillen für mehrere hundert Euro zu haben, aber auch schon günstigere Modelle um ca. 100 €. Für Einsteiger und zum Testen gibt es auch extrem günstige Pappbrillen für unter 10 €. Die Bildqualität ist hierbei natürlich nicht berauschend und die reale Wirkung eher gering. Zum Ausprobieren sind sie jedoch perfekt, und bei Gefallen kannst du dir die Anschaffung einer hochwertigeren Brille überlegen.

Hinzu kommt eine entsprechende App, die auf den Fernseher, Computer oder das Smartphone heruntergeladen werden muss. Unter dem Suchbegriff „Cardboard“ lassen sich zum Beispiel im Playstore verschiedene Apps finden. An das Gerät, auf welches die App heruntergeladen wird, schließt du anschließend die Brille an. Als letztes muss noch der passende Inhalt her. Hochwertige VR-Pornos gibt es auf entsprechenden kostenpflichtigen Internetseiten. Seiten wie RealityLovers, Pornhub VR oder Virtual Real Porn bieten relativ günstiges Abos an. Es gibt auch besondere Anbieter, die sich auf Filme für Frauen spezialisiert haben, zum Beispiel YanksVR und VirtualRealPassion.

 

Vorteile und Nachteile der VR-Pornos

Da die Technik der VR-Brillen noch sehr neu und nicht komplett ausgereift ist, kommt es leider noch häufig zu technischen Fehlern. Manchmal reißt dann die Verbindung zum Gerät oder das Bild kommt bei Kopfbewegungen nicht schnell genug hinterher. Eine generelle technische Schwierigkeit ist die Tendenz zur sogenannten Motion Sickness. Dabei kommt es durch die vorgegaukelte Realität zu Schwindel und Übelkeit, vor allem, wenn das gezeigte Bild nicht komplett mit den eigenen Kopfbewegungen übereinstimmt. Diese Probleme werden sich aber mit Hilfe der rasanten technischen Entwicklung in kürzester Zeit lösen, sodass VR-Filme bald problemlosen Genuss ermöglichen werden.

In einer Beziehung können VR-Pornos interessante Möglichkeiten bieten, es muss aber beiden Partnern gefallen, damit zu experimentieren. Wo der traditionelle Pornofilm schon Eifersucht und Gefühle des Vergleiches verursachen kann, liefert der Porno in der virtuellen Realität noch mehr Streitpunkte. Dass du mit Hilfe der Brille regelrecht in den Film eintauchen und mehr oder weniger aktiv daran teilhaben kannst, könnte für so manchen Partner schwer zu akzeptieren sein. Wenn jedoch beide Partner die virtuelle Realität als Bereicherung empfinden, bieten VR-Pornos viele Spielmöglichkeiten, um neue Spannung ins Bett zu holen. Die Kombination von virtuellen und gleichzeitig realen Reizen durch den Partner kann sehr aufregend sein und verschafft der Sexualität eventuell ganz neue Dimensionen.
Fotos: HstrongART / Getty Images

Quelle: http://www.ajoure.de/lifestyle/liebe-und-beziehungen/virtual-reality-pornos-wie-gut-sind-die-erotischen-vr-filme-fuer-frauen/

VRrotica – VR Brille nur für Pornos

VRotica VR Brille nur für Pornos

VRrotica – VR Brille nur für Pornos
VRrotica – VR Brille nur für Pornos

Das englische Unternehmen Hologram hat mit der VRotica ein Headset vorgestellt, welches ohne Smartphone als Standalone-Gerät funktioniert und nur für den Konsum von Pornos  ausgelegt ist.

Der Name ist Programm: Mit der VR Brille namens VRotica soll man nur Pornos konsumieren können. Das englische Start-up Unternehmen namens Hologram  bietet die Standalone-Lösung seit kurzem für relativ kostengünstige $220 an. Die Inhalte kommen vom Studio BaDoinkVR, welches bereits über 300 Videos produziert und ein Netzwerk an Pornoseiten hat.

Breite Auswahl evtl. mit Live Streaming

Das Headset kommt zusammen mit sechs Videos. Danach hat man natürlich die Möglichkeit weiteres Video-Material zu kaufen. Hologram möchte einerseits Inhalte von Studios, aber auch User-Generated Uploads zu Verfügung stellen. Das konkrete Ziel lautet: 1000 Videos bis Ende Jahr im Programm zu haben. Vielleicht kommen sogar ein Live Streaming sowie weitere Erwachsenen-Games dazu.

VR und Porno ist nichts Neues. Schon früh gab es den ersten Boom und viele behaupteten, dass VR nur in der Pornoindustrie Fuss fassen werde. Die meisten Headset Hersteller tolerierten bislang die Inhalte grundsätzlich, haben jedoch nie direkt mit den Studios zusammen gearbeitet. So waren kaum Inhalte im App Store auffindbar. Die Konsumenten wurden dazu gezwungen, andere Wege zu finden: Die meisten haben die Inhalte einfach auf ihre Computer oder Mobiles runtergeladen und dann irgendein Weg genutzt, die Daten zu transferieren.

Mit VR in die Rolle des Darstellers schlüpfen

Variety hat das kabellose Gerät getestet. Da VRotica auf Videos fokussiere, gäbe es kein Positional Tracking. Es gäbe auch keinen Controller, jedoch ein paar einfache Knöpfe auf beiden Seiten der Brille.

Die Zutaten für die VR Porno Inhalte seien simpel: Ein Darsteller – normalerweise eher ein Mann – wird sitzend oder liegend von der Brust runter gefilmt. Nachdem die zweite Darstellerin, welche sich auszieht, erscheint, gehts los. Das ist, was die Porno-Industrie als Point-of-view (POV) bezeichne. Das Video soll dem Zuschauer also die Möglichkeit geben, sich in die Rolle bzw. in die Aktion des Darstellers zu versetzen. So lautet eine Frage bezeichnend auf BaDoinkVR : Always wanted to fuck a pornstar? With VR, you don’t have to dream.

Die meisten Dinge würden so passieren, dass man gar nicht gross den Kopf bewegen müsse. In anderen Worten: Es gibt kein Grund mal über die Schulter zu gucken oder die ganze Szene anzuschauen. Das erklärt, dass die meisten Inhalte in einem 180-Grad Video produziert werden. Ironischerweise hat YouTube erst gerade vor kurzem auch festgestellt, dass dies bei den meisten Videos besser ist und hat darum 180VR im 180 Grad Format ins Leben gerufen.

Quelle: Variety

Ich hatte Sex in VR – Erfahrungsbericht zur Tokyo Adult Show

Ich hatte Sex in VR – Erfahrungsbericht zur Tokyo Adult VR Show
Ich hatte Sex in VR – Erfahrungsbericht zur Tokyo Adult VR Show

Es ist ein sonniger Mittwoch hier in Tokyo. Die Nacht war gut. Kim Yong Un hat uns noch immer keine Bombe geschickt, worüber wir uns jeden Tag freuen können. Doche heute geht es nach Shibuya, in ein altes verlassenes Krankenhaus. Dort findet die Tokyo Adult VR Show statt und Entwickler stellen Ihre VR Experiences fuer Erwachsene vor. Ich bin sehr gespannt.

Ich hatte Sex in VR

Ich hatte Sex in VR
Ich hatte Sex in VR

Das letzte Mal, als diese Show war, war es so voll, dass die Veranstalter das Event abbrechen mussten. Dieses Mal wurde die Adresse von dem Veranstaltungsort jedoch nur an Leute weitergegeben, die eines der begehrten 500 Tickets im Vorverkauf online erwerben konnte. Alle Besucher wurden außerdem in fünf Gruppen aufgeteilt, welche an verschiedenen Zeiten Zugang haben sollten.

Ich war zwei Stunden bevor es offiziell los ging mit der lokalen japanischen Presse vor Ort. Das verlassene Krankenhaus ist etwas heruntergekommen, aber genau das gibt der ganzen Show eine super Kulisse. Mit einem Presse-Armband bewaffnet liegen nun also fünf Stockwerke mit VR Erfahrungen für Erwachsene vor mir. Die Spannung steigt weiter.

Zunächst landete ich in einem Operationssaal, der Fetisch VR Geschichten vorstellte. Ich bekomme ein Gear VR aufgesetzt und eine reizende virtuelle junge japanische Dame streckt mir ihre Füße entgegen. Ich spule vor, doch es geht immer so weiter. Manchmal mit Strumpfhose und manchmal ohne. Die Auflösung ist in Ordnung aber letztendlich war es doch nur ein kleines VR Video, das etwas über der Qualität der Samsung Gear VR liegt. Ich kann die Filme auch auf DVD kaufen, aber das lasse ich erstmal und schaue in die nächsten Räume.

Eine Firma zeigte auch eine Weste, welche simuliert, dass eine Frau auf dir steht. Also im wahrsten Sinne des Wortes. Bei der Demonstration zog ich die Weste an und eine mobile VR Brille auf und anschließend wurde ein 360 Grad Video abgespielt, welches eine Frau zeigt, die mir auf die Brust und in den Magen schlägt. Das System funktioniert bereits sehr gut, doch für mich stellt es eher keine Bereicherung für mein Sexualleben dar.

Adult Movie Firma
Adult Movie Firma

Ein paar Aussteller weiter hat eine Adult Movie Firma eine Darstellerin mitgebracht, die eine kleine Show vorführt, die ich mir mit der HTC Vive anschauen darf. Sie sitzt hinter einem Tuch vor einer 180 Grad Kamera und ich sehe das Bild in der Vive live und höre, wie Sie mir ins Ohr flüstert. Dabei reden wir und ich probiere mit meinem gebrochenen japanisch charmant zu sein. Das ist wirklich ganz nett, weil einfach eine direkte Interaktion geboten wird. Es ist sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis viele Cam-Webseiten auf VR umsteigen werden.

Im nächsten Raum sind zwei Darstellerinnen von einer bekannten Adult Webseite in Japan namens Man Zoku. Man kann sich hier mit Gear VRs oder anderen mobilen VR Headsets die Filme der Darstellerinnen anschauen, während die netten Damen einem der Rücken kraulen oder mit einem Massagestab an einem rumspielen.

Es geht also weiter. Vorbei an realistischen Gummi-Brüsten zu den vielen Entwicklern, die japanische Zeichentrickfiguren mit ihrer Software zum Leben erwecken. In der Regel sind hier alle interaktiven VR Erfahrungen nach dem folgenden Muster gestrickt:

  1. Modifiziere einen Charakter (ähnlich wie in Rollenspielen)
  2. Positioniere den Charakter und interagiere mit ihm. (Die Interaktionsmöglichkeiten sind jedoch relativ begrenzt)
  3. Wenn man sich langweilt, kann man die Positionen ändern und in der VR Erfahrung auch eine Kamera herbeizaubern, mit der man die besten Posen des Charakters als Bilder festhalten kann.

Hervorzuheben ist aber eine Firma, die Software anbietet, die Positionsdaten vom Smartphone empfängt und an den virtuellen Charakter weitergibt. Auf und ab geht mit dieser Steuerung ganz gut und auch Positionswechsel bekommt die Software gut auf die Reihe.

Insgesamt ist die Show sehr interessant
Insgesamt ist die Show sehr interessant

Insgesamt ist die Show sehr interessant und es ist klar, dass sich auch die horizontale Unterhaltung bald hauptsächlich in der virtuellen Realität abspielen wird.

(Dieser Erfahrungsbericht entstand in Kooperation mit VR Cover)

Quelle: https://www.vrnerds.de/ich-hatte-sex-in-vr-erfahrungsbericht-zur-tokyo-adult-vr-show/

«Das ist die nächste grosse Porno-Revolution»

Ein Berliner Startup entwickelt eine VR-Welt für Sex – ein digitaler Puff quasi. Im Interview verrät uns der Gründer, wen wir dort antreffen, wie die Avatare von echten Stars gescannt werden und wo die ethischen Grenzen liegen.

Willkommen in der «vrXcity» – einer Art Bordell in der virtuellen Realität.
Willkommen in der «vrXcity» – einer Art Bordell in der virtuellen Realität.

Nix gegen Pornos aber bei näherer Betrachtung mutet die klassische Internet-Wichsvorlage mittlerweile ziemlich altbacken an. Völlig unbeteiligt schaust du Menschen beim Sex zu, ohne das Geschehen in irgendeiner Weise beeinflussen zu können. In Zeiten von High-End-Games und Virtual Reality eigentlich ziemlich langweilig.

Das Berliner Startup Memento arbeitet daran, Masturbation auf das nächste Level zu bringen. In seiner Welt namens «vrXcity» kannst du dich virtuell mit Avataren von echten Pornostars vergnügen. Wir haben mit dem Gründer Tobias Platte gesprochen.

Woran arbeitet ihr bei Memento aktuell?
Momentan schrauben wir weiter an der Software von «vrXcity» rum. Ausserdem müssen wir noch mehr Mädels animieren, damit wir zum Start der Open-Beta im dritten Quartal 2018 mit mindestens 15 bis 20 Avataren online gehen können.

Die meisten interaktiven Pornos, die ich bisher gesehen habe, sahen eher aus wie Comics. Wie wird das bei euch sein?
Wir haben ziemlich hohe Ansprüche und wollen keine Comic-Figuren – man soll sich fühlen wie in der realen Welt. Das macht die Scans relativ aufwendig. Du siehst jede Pore, jeden Pickel, jede Narbe. Klar, es fehlt, wie bei allen digitalen Avataren, immer noch ein letzter Hauch Leben. Aber daran arbeiten wir.

Wie muss ich mir so einen Scan vorstellen?
Unser Scanner lichtet die Darstellerinnen mit 150 Spiegelreflexkameras und anderen Sensoren ab. Im Anschluss werden auch Bewegungen aufgezeichnet: Die Damen tragen einen Motion-Capture-Anzug und haben dann in unserem Studio Sex.

Klingt aufregend.
Ja, teilweise war das sehr lustig und für die Darsteller definitiv anstrengend – wir haben die voll zur Sache gehen lassen. Ein Mann hat sich danach beschwert, dass das Loch im Anzug der Frau untenrum gescheuert hat.

Was für Models werden wir in eurer virtuellen Realität antreffen?
Wir arbeiten mit grossen Namen: Asa Akira kennt man vielleicht. Aus Deutschland haben wir gerade letzte Woche Micaela Schäfer gescannt.

Und mit denen können wir dann virtuell Sex haben?
Genau. Es ist also nicht wie in einem klassischen 360-Grad-Porno – in der vrXcity interagierst du mit den Figuren. Du hast zwei Controller und siehst somit deine Hände auf dem Screen. Damit kannst du dein Gegenüber wie in der realen Welt anfassen und ihm auch Anweisungen geben.

Bietet ihr nur weibliche Avatare an?
Natürlich wird es auch Männer und Transsexuelle geben. Wir wollen jede sexuelle Neigung ansprechen.

Es stellen sich auch gewisse Ethikfragen. Bietet ihr auch virtuellen Sex mit Kindern an?
Definitiv nein. Wir lassen auch keinen Sex mit Tieren zu. In der virtuellen Realität können sich User momentan noch keine eigenen Welten erschaffen. Deshalb haben wir die volle Kontrolle.

Wie sieht es mit Gewalt aus?
Im BDSM-Bereich gehört das zu einem gewissen Grad dazu, trotzdem setzen wir klare Grenzen. Unsere Darstellerinnen legen ausserdem selbst fest, was für Praktiken ihr Avatar mitmacht.

Wie macht ihr die vrXcity profitabel? Ich nehme an, der Sex wird nicht gratis sein.
Grundsätzlich ist der Zutritt kostenlos. Wenn du aber mehr erleben und zum Beispiel mit Asa Akira ins Séparée gehen möchtest, bezahlst du mit unserer eigenen Kryptowährung redBUX – das ist anonym, schnell und sicher. Dank der Blockchain-Technologie profitieren hier alle sofort: Akiras Anteil landet dann direkt in ihrem Wallet.

Wie hoch muss ich mir die Preise vorstellen?
Natürlich wird vrXcity günstiger sein als ein Besuch im Puff. Die Preise sind noch nicht klar definiert aber wenn du einen grossen Star wie Akira buchen willst, wird dies irgendwo zwischen und fünf und 20 Euro kosten.

VR-Brillen sind ja schön und gut aber werdet ihr in Zukunft auch andere Sinne miteinbeziehen?
Da existieren erste Ansätze. Ein Londoner Unternehmen entwickelt einen Anzug, der Berührungen überträgt. Das dauert höchstens noch ein paar Jahre, dann wird der Tastsinn auf diesem Weg virtuell stimuliert. Wir arbeiten auch mit Toy-Herstellern, damit unsere User Spielzeug verwenden können, das sich mit der Interaktion in der vrXcity synchronisieren lässt.

Glaubst du, ihr macht echten Sex irgendwann obsolet?
Naja, VR ist die nächste Porno-Revolution. Trotzdem bin ich überzeugt, dass echter Sex nie aussterben wird – den gab es bereits vor tausend Jahren und es wird ihn auch in tausend Jahren noch geben. Das Gefühl eines echten Partners kann man letzten Endes nicht digital darstellen.


Ein erster Einblick in die Welt von «vrXcity». (Quelle: Youtube / redBUX ICO)

Was hältst du vom Konzept der «vrXcity»? Freust du dich auf virtuellen Sex mit deinen Lieblings-Pornostars oder findest du die ganze Entwicklung beängstigend? Diskutier mit!

Quelle: http://www.tilllate.com/de/story/vrxcity-virtual-reality-porno-puff?ref=20min-story