Sex and the city – Serien-Hit kommt bald als Erotikfilm

Sex And The City“-Version des Anbieters „Reality Lovers“.
Sex And The City“-Version des Anbieters „Reality Lovers“.

Virtual Reality Pornos – kurz: VR-Porn – sind ein grosser Trend und wachsender Markt. Alles was zum virtuellen Sex benötigt wird, ist eine VR-Brille, eine App und der Film. Am 16. Mai erscheint eine schlüpfrige „Sex And The City“-Version des Anbieters „Reality Lovers“.

Einen dritten Teil von „Sex and the City“ auf der Kinoleinwand wird es wohl nicht geben. Die Unstimmigkeiten zwischen Sarah Jessica Parker, 53, und Kim Cattrall, 61, sind mindestens ein Grund. Doch am 16. Mai 2018 gibt es bald eine schlüpfrige Abwandlung der Serie – und zwar für Sex- und Virtual-Reality-Begeisterte.

„Sex and the City“ als VR-Sexfilm

„Erste Klasse Virtual Reality Porno mit den heissesten Talenten für Ihr erotisches Vergnügen“ – so lautet der Slogan des VR-Porn-Anbieters „Reality Lovers“. Dieser bringt jetzt, wie die US-Website TMZ berichtet, eine Sex-Version der Hit-Serie über Carrie, Charlotte, Miranda und Samantha auf den boomenden VR-Markt. So soll „Sex In The City“ die erste richtige Serie sein, die die Firma in diesem Segment anbietet. Mithilfe einer VR-Brille können die Zuschauer dann virtuellen Sex mit den Darstellerinnen haben. Nimm an den Sex-Abenteuern der berühmtesten BFFs teil! Die Zuschauer sollen nicht mehr bloss zuschauen, sondern die Schlafzimmer-Fantasien von Carrie, Samantha, Miranda und Charlotte erleben.

Diese Sex-Darstellerin spielen Carrie, Miranda, Samantha und Charlotte

Dabei handelt es sich nicht um Sarah Jessica Parker (Carrie Bradshaw), Kristen Davies (Charlotte Yorke), Kim Catrall (Samantha Jones) und Cynthia Nixon (Miranda Hobbes), sondern um professionelle Sex-Darstellerinnen. Auf Instagram stellt der Hersteller die Protagonistinnen der virtuellen Serie vor: Carrie („Cherry Kiss“), Charlotte („Tina Kay“), Samantha („Nikky Dream“) und Miranda („Elena Vega“).

Der Titel „Sex IN The City“ ist ebenfalls nicht zufällig gewählt, denn nicht nur die Charaktere sollen möglichst nah am Original sein. Die Handlung der VR-Serie orientiert sich an den Originalfolgen der HBO Produktion und deren Inhalt. Die Interpretation der Charaktere dürfte sicherlich etwas „offener“ ausfallen. Ob die Darstellerinnen der echten Serie Freude an diesem Projekt haben, ist zu bezweifeln.

Einen kurzen Einblick gab es mal auf Youtube. Das Video wurde aber wieder entfernt.

Quelle: Gala / Bild / Youtube

Virtual-Reality-Erotik

Ein Blick hinter die Kulissen der 360-Grad-Pornos

Die Pornobranche entdeckt die Virtual Reality Videos für sich: 360 Grad Erlebnisse sollen dem Betrachter den Eindruck geben, er sei mittendrin und live dabei. Doch die Produktion dieser „echten“ Pornos ist extrem aufwendig.

Kameras, Monitore, jede Menge Lichter und Personal. Was aussieht, wie die Dreharbeiten für einen Spielfilm, ist das Set eines der ersten Virtual Reality Pornos. Die Firma BadoinkVR lässt die Zuschauer auf Youtube hinter die Kulissen schauen. Der Aufwand, der dabei für das 360 Grad Erlebnis betrieben wird, ist durchaus beeindruckend – und auch etwas komisch. So muss der männliche Darsteller seinen Kopf verrenken, um Platz für die beiden Kameras zu schaffen. Denn schließlich soll der Zuschauer durch Virtual Reality die Perspektive des Darstellers erleben können.

Dass das Unternehmen für Erwachsenenunterhaltung so viel Geld in Produktion von Virtual Reality-Inhalten setzt, kommt nicht von ungefähr. So wird in einem aktuellen Werbevideo diese neue Technologie als Revolution des Pornokonsums erklärt. Damit ist die Firma nicht alleine. Die ganze Pornobranche hofft mittels der 360 Grad Filmen einen neuen Boom auszulösen.

Insgeheim tuen dies wohl auch die Hersteller der Virtual Reality Brillen. Zwar redet man im prüden Silicon Valley ungern darüber, doch 360 Grad Pornos gelten als eine der potenziellen Hauptmotoren für die Verbreitung der Technologie. Es wäre nicht das erste Mal: Pornos verhalfen bereits VHS, DVD und dem Internet sich auf dem Massenmarkt durchzusetzen.

Quelle: https://www.stern.de/digital/technik/ein-blick-hinter-die-kulissen-der-360-grad-pornos-6658610.html

Reporter testet Virtual-Reality-Porno und ist beeindruckt

Mittendrin statt nur dabei ©YouTube
Mittendrin statt nur dabei ©YouTube
Sogenannte Virtual-Reality-Brillen sind derzeit eine der spannendsten technischen Neuheiten. Damit sollen vor allem Computerspiele noch realistischer wirken. Aber auch die Porno-Industrie will von den VR-Brillen profitieren.
VR – die Zukunft des Gamings?
„Oma“ benutzt zum ersten mal VR-Brille

Bei der Elektronik-Messe CES in Las Vegas stellte ein Pornoproduzent einen Virtual-Reality-Porno vor. Dies soll den Träger mitten in die Szene holen, die von der realen Welt kaum zu unterscheiden ist. Ein Reporter der US-Techseite Mashable testete dies und schien sehr beeindruckt. Seine Reaktionen sprechen Bände.

Quelle: http://www.vol.at/reporter-testet-virtual-reality-porno-und-ist-beeindruckt/4579268

Mittendrin statt nur dabei: So echt fühlen sich Virtual-Reality-Pornos an

Mit VR-Brillen kann man nicht nur Computer-Spiele genießen
Mit VR-Brillen kann man nicht nur Computer-Spiele genießen

Für viele Menschen ist Virtual Reality derzeit eine Zukunftstechnologie, zur der sie sich fragen: Wozu brauche ich das? Diese Frage dürfte sich für viele wohl spätestens beantworten, wenn sie diese Anwendungsmöglichkeit bedenken: VR-Pornos. US-Journalisten haben das nun getestet.

Als in den 70er-Jahren der Markt für Heimvideos Fahrt aufnahm, gab es noch zwei unterschiedliche Formate um diese abzuspielen: Betamax von Sony und die VHS-Kassette von JVC. Dass sich Letztere durchsetzte, lag nicht zuletzt daran, dass die Porno-Industrie sich dafür entschied, ihre Filme auf VHS zu veröffentlichen.

Im Jahr 2015 steht wieder einmal eine neue Technologie in den Startlöchern, deren Nutzen sich jedoch vielen Privatanwendern noch nicht erschließt: Virtuelle Realität beziehungsweise Virtual-Reality-Brillen. Auch hier könnte die Porno-Industrie der Technik letztlich zum Durchbruch verhelfen.

Tech-Journalisten testen auf CES

Denn ja: Virtual-Reality-Pornofilmeexistieren bereits. Mann oder Frau setzen dazu die VR-Brille auf und erleben die – nennen wir es – Handlung aus der Ich-Perspektive. Zwei US-amerikanische Tech-Journalisten haben solche Porno-Brillen auf der CES 2016 ausprobiert – und sich dabei filmen lassen.

Wer ihnen zusieht, merkt: Diese neue Art des „Eintauchens“ in die virtuelle Erotik-Realität scheint bleibende Eindrücke zu hinterlassen. Raymond Wong von „Mashable“testete die Brille in einem Hotelzimmer – und giggelt dabei fast ununterbrochen vor sich hin.

„Was willst du von mir?“

In seinem laut eigener Aussage „bisher wohl härtestem Auftrag“ setzt er Brille und Kopfhörer auf und sieht dann mehrere durchaus delikate Szenen direkt vor sich. Um das Ganze möglichst jugendfrei zu halten, werden in dem Mashable-Video (siehe unten) nur die Anfangsszenen der Videos aus Wongs Blickwinkel gezeigt: Frauen, die leicht bekleidet auf den Brillen-Träger zukriechen; Frauen, die leicht bekleidet auf Gymnastikbällen hüpfen; Frauen, die sich ihrer Kleider entledigen.

Immer wieder fallen Sätze wie „Ihre Brüste,… sie sind direkt vor mir!“, „Diese Frau steht direkt vor mir“ oder ein verzweifeltes „Was willst du von mir?“ in Richtung der virtuellen Darstellerin.Die Erfahrung scheint wohl durchaus realitätsgetreu sein. Nach der Vorführung sagt Wong nur ironisch: „Das war ein bisschen intensiv“. Und fragt dann lachend: „Gibt es mehr davon?“. Mit viel unsicherem Kichern reagiert auch sein Kollege Brian Tong von „CNET“auf seine erste VR-Porno-Erfahrung.

„Mir wird warm“

Nachdem er sich bei seiner Mutter und seiner Verlobten entschuldigt hat, testet er eine – offenbar etwas abgespeckte Version der Porno-Demo – vor Publikum auf der CES. Auch er scheint sichtlich beeindruckt, sagt „Mir wird warm“ und gibt gelegentliche Brunftschreie à la „Duuuude“ (zu Deutsch etwa „Aaaalter“) und „Uuuuuh“ von sich.

Nach der Demo gibt es offen zu, dass Zuhören und Sprechen ihm nach dieser Erfahrung ziemlich schwer fallen. Auch, wenn Virtual-Reality-Brillen derzeit meist noch ein sehr teurer Spaß sind: Ein Anwendungsfall, der der Masse die neue Technologie nahe bringt, dürfte wohl gefunden sein.

Hilfe, mein Mann will Porno-Sex – das sagt die Expertin

Virtual-Reality-Porno rüstet auf: Jetzt auch mit Masturbationshardware

So sieht das Videobild ohne Virtual-Reality-Brille aus; setzt man das Headset auf, wird's räumlich. (Bild: Screenshot von virtualrealporn.com)
So sieht das Videobild ohne Virtual-Reality-Brille aus; setzt man das Headset auf, wird’s räumlich. (Bild: Screenshot von virtualrealporn.com)

So sieht das Videobild ohne Virtual-Reality-Brille aus; setzt man das Headset auf, wird’s räumlich.

(Bild: Screenshot von virtualrealporn.com)

Der Virtual-Reality-Hype rollt, und zwar nicht bei Spielen: Immer mehr Pornoanbieter nutzen die neue Technik; und gehören damit zu den Ersten, die mit VR Geld verdienen. Inzwischen gibt es sogar synchronisierte Masturbationshardware.

Keine andere Technik erhitzt die Technik-Gemeinde zurzeit so wie Virtual Reality. Die Meinungen oszillieren zwischen „Braucht kein Mensch!“ und „Will ich sofort haben!“ – zweifellos tut sich viel am Markt: Mit Sony Morpheus, HTC/Valve Vive und natürlich Oculus Rift stehen drei VR-Systeme in den Startlöchern; Samsungs Gear VR ist bereits erhältlich. Auf Smartphones laufen schon heute hunderte Virtual-Reality-Apps, man benötigt lediglich eine (Papp-)Halterung.

Doch obwohl der Hype kaum größer sein könnte, wird mit VR noch kein bis wenig Geld verdient: Der Großteil der bereits erhältlichen VR-Softwareangebots besteht aus kostenlose Demos und Ideenfragmenten, kommerzielle (Spiele-)Titel mit VR-Unterstützung wie Elite Dangerous sind Ausnahmen.

Porno: Bessere Qualität als viele Demo-Videos großer Hersteller

Nur ein Bereich scheint zu florieren, und zwar auch finanziell: Virtual-Reality-Porno (ausführlicher Feldversuch auf c’t online). So hat der in der Branche wohl populärste kommerzielle Anbieter VirtualRealPorn gerade einen schwulen Ableger namens VirtualRealGay aufgemacht, neue räumliche 180-Grad-Filme werden wöchentlich veröffentlicht. Über 50 aufwendig produzierte Videos bietet das spanische Unternehmen inzwischen an – und erstaunlicherweise sehen die Filmchen in Sachen Bildqualität besser aus als manche Demonstrations-Rundum-Videos großer Unternehmen.

VR-Videoproduktion ist nach wie vor eine Domäne der Frickler und Freaks, schlüsselfertige Aufnehmen-und-Funktioniert-Lösungen gibt es noch nicht. Gegenüber heise online wollte VirtualRealPorn nicht offenlegen, mit was für Kamerasystemen die Firma zurzeit arbeitet – die Rede ist nur von selbstentwickelter Technik. Angefangen habe man mit GoPro-Hero2-Helmkameras und danach dann immer weiter herumexperimentiert. Das ist auch deutlich an den Videos des Unternehmens sichtbar: Je älter die Filme, desto schlechter die Qualität, desto wackeliger das Bild.

Die Macher kommen nicht aus dem Porno-Business, sondern haben vorher als Softwareentwickler und Fotografen gearbeitet. Die Inhalte von Virtual Real Porn funktionieren mit den Oculus-Rift-Entwicklerbrillen, mit Gear VR sowie mit Android- und iOS-Smartphone plus VR-Halterung.

Masturbationshardware wie die Plastik-Vagina "Max" kann man synchronisiert zu Virtual-Reality-Pornos nutzen.
Masturbationshardware wie die Plastik-Vagina „Max“ kann man synchronisiert zu Virtual-Reality-Pornos nutzen.

VirtualRealPorn setzt nicht nur bei den Kameras auf High-Tech, sondern auch beim Zubehör: Das hauseigene Video-Abspielprogramm Virtual Real Player unterstützt seit kurzem sogar Masturbationshardware. „Nora“, ein Vibrator, und „Max“, eine Plastik-Vagina, vibrieren synchron zur Filmhandlung – im besten Fall sieht das Ganze also nicht nur aus wie echt, sondern fühlt sich auch so an. Die Geräte der Teledildonic-Firma Lovense werden über Bluetooth synchronisiert, die Virtual-Real-Porn-Videodateien enthalten die benötigen Zeitstempel.

Lesen Sie dazu auf c’t online, wie sich Virtual-Reality-Porno anfühlt:

Update: In einer älteren Version des Artikels war von „360-Grad-Videos“ die Rede. Das ist falsch: Virtual Real Porn produziert ausschließlich 180-Grad-Videos. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. (jkj)

Quelle: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Virtual-Reality-Porno-ruestet-auf-Jetzt-auch-mit-Masturbationshardware-2689841.html