Selbstversuch im virtuellen Rammelraum

Porno geht jetzt auch in VR. Die größte Online-Plattform für Erwachsenenunterhaltung Pornhub hat eine eigene Abteilung für die 3D-Sparte eingerichtet. Aber ist das wirklich so geil, wenn man quasi selbst zum Pornodarsteller wird?

virtueller Porno
virtueller Porno

Ein bisschen zwickt sie schon auf der Nase, diese Cardboard-Brille, die dem User momentan mit Abstand den günstigsten Zugang zu virtuellen Welten verschaffen kann.  Mit um die 15 Euro ist man schon dabei. Ist natürlich auch nur ein Pappgehäuse, das ein Smartphone zu einem Virtual-Reality-Display umwandelt. Aber der durchschnittliche Pornofreund hat im Normalfall ja auch keine teure Occulus Rift oder HTC Vive neben seiner Kleenex-Box stehen.

Jetzt noch Kopfhörer in die Ohren, damit ich mich mit allen meinen Sinnen endlich voll immersiv in eine 360-Grad-3-D-Pornowelt begeben kann. Der Film, der auf meine Retina geklatscht wird, kommt von einer der größten Online-Plattformen für Erwachsenenunterhaltung: Pornhub. Seit März gibt es dort auch einen eigenen Kanal ausschließlich für VR-Pornos. Wenige Minuten nach dem Launch schmierte der Server natürlich seinerzeit ab. Hoffen wir mal, dass die dreidimensionale Pornosause mittlerweile ohne Zicken funktioniert.

Die Story ist schon mal nichts neues

Lediglich zwei Beine, nichts Pornografisches | Bild: BR

Los geht’s: irgendeine Frau spricht aus dem Off zu mir, lädt mich zu sich in ihre von außen einigermaßen beeindruckende Villa ein. Aber wo ist sie? Ich muss mich kurz orientieren, schaue nach links, schaue nach rechts und sehe sie schließlich vor mir. Typisches Pornooutfit: kurzer Rock, enges Top, infantile Schulmädchenzöpfe, knallrote Pumps.

Sie lächelt, redet weiter – ich soll irgendetwas in ihrer Bude reparieren. Was genau, das ging in meiner kurzen Orientierungslosikgeit unter. Ist aber auch egal – diese Storyidee kennen wir natürlich alle auch aus ähnlichen Werken und ich glaube, ich werde den Plot schon irgendwie kapieren. Also folge ich der mit zusammengepressten Pobacken vor mir durch die Villa schreitenden, jungen Dame einfach mal. Beziehungsweise folgt ihr die Kamera. Und die imitiert selbstverständlich streng und puristisch den gierig-erigierten, männlichen Blick: P.O.V – Point Of View. Den männlichen Darsteller – also mich – kann ich natürlich nicht sehen.

Schon öffnet sie MEINE Hose

Pornhub | Bild: BaDoink.com

Ein bisschen Gebrabbel zwischen Mann und Frau. Ich nutze die Zeit um mich umzuschauen: große Butze, ziemlich scheiße eingerichtet, mit neonfarbenen Couchen und schlechter, semi-moderner Behauptungskunst. Vermutlich das Anwesen des Produzenten, das er öfter mal für derartige Rammeleien zur Verfügung stellt. Im Hintergrund flackert ein Kaminfeuer – nein, eine Kaminfeuer-DVD. Oder eine Blu-Ray. Wenn ich es mir recht überlege, sollte es schon eine Blu-Ray sein. Die hatte ja einst die DVD abgelöst. Und die DVD zuvor die VHS. Virtual Reality wiederum soll jetzt alles zusammen ablösen. Deswegen bin ich ja auch überhaupt gerade hier und mache mir Gedanken über den Ursprung des digitalen Kaminfeuers.

„Would you like me to suck your cock?“, höre ich die Darstellerin fragen, während ich also gerade noch über Kaminfeuer-DVDs (sorry, Blu-Rays) nachdenke. Antworten kann ich darauf natürlich nicht – und das Fehlen von Interaktion ist in so einer P.O.V-Situation dann schon ein bisschen verwirrend.  Selbst wenn ich jetzt „nö, lass mal gut sein“ sagen würde, würde sie ja trotzdem nicht damit aufhören, an meiner Hose herumzufummeln. Stichwort: MEINE Hose. Ich schaue an mir herab und sehe die Beine des Darstellers und natürlich kurz darauf auch dessen ordentlich durchbluteten Penis. Irritierend. Noch irritierender: plötzlich fängt der gute Mann unangenehm laut zu stöhnen an. Er – nicht ich. Wie ein brünftiger, polygamer Wasserbüffel stößt er gnadenlos unrhythmische Gutturallaute aus: „Mmmhaa…a…a…o…o…mmmmhhh…“ Nein, so möchte ich aber nicht klingen. Das nervt, verstört und ist so gar nicht immersiv.

Was sollen die Männerhände im Bild?

Pornhub VR-Porn Still | Bild: BaDoink.com

Es wird aber noch bizarrer: Schließlich ist das Vorspiel vorbei und das unumgehbare Centerpiece jedes pornösen Vergnügens geht unvermeidbar los: bretthartes Vögeln in allen Lagen. Wahlweise wippen jetzt die Silikonbrüste der Darstellerin direkt vor meinen Augen herum oder ich gucke unangenehm berührt auf ihren rotierenden Hintern herab. Immer wieder fingern die gierigen Griffel des Darstellers in den Bildausschnitt. Nee, nee – so geht das doch nicht. So sehr ich versuche nicht zu lachen und mich mal darauf einzulassen, es fühlt sich einfach zu keinem Zeitpunkt so an, als wäre das mein Körper. Und dann endet der Film. Wie genau muss ich ja niemandem sagen, der schon mal dem dritten und letzten Akt eines Pornos beigewohnt hat. So ist es natürlich auch hier. Nur halt P.O.V.

Das ist es dann auch schon. Brille wieder abziehen, Kopfhörer aus den Ohren nehmen. Nach einer guten Viertelstunde ist der Ausflug in die virtuelle Pornowelt wieder vorbei. Ganz überzeugend war es nicht. Weder die Immersion, noch die technische Umsetzung mit massenhaft Bildkompressionsfehlern läuft so richtig rund. Noch ist der User recht orientierungslos im virtuellen Rammelraum unterwegs und wird von einem virtuellen Fremdkörper an- und zugestöhnt.

Die Pornoindustrie setzt auf Brille

Die Pornoindustrie positioniert sich bei der Durchsetzung technologischer Entwicklungen traditionell schon immer als treibende Kraft – das war bei der Einführung der VHS-Kassette so und natürlich auch beim Internet. Und das ist mit Virtual Reality jetzt auch wieder der Fall. Momentan bleibt die 2D-Variante für Pornoenthusiasten allerdings noch die befriedigendere Alternative. Jedenfalls im preisgünstigen Segment. Doch es stehen bereits genügend Premiumanbieter mit teuren Varianten in den Startlöchern: Und die sind nach wie vor fest und steif davon überzeugt, dass die Zukunft des Pornos Brille trägt.

Im Porno-Business heißt die Zukunft Hologramm

HoloLens: 3D Hologramm Brille von Microsoft
HoloLens: 3D Hologramm Brille von Microsoft
Eine Brille, ein Raum, mehrere Sensoren: Wie funktioniert Virtual Reality? Was kann eine Datenbrille, und was ist stereoskopisches Sehen? Der Weg zur perfekten Simulation.

Quelle: WELT

Virtuelle Realität steht noch am Anfang, aber im Porno-Geschäft nimmt die neue Technik gerade Fahrt auf. Der Chef einer Erotik-Firma erzählt, wie seine Branche die Technologie vorantreibt.

René Pour ist seit neun Jahren im Porno-Business aktiv. Er betreibt das Affiliate-Unternehmen Smart Media Star, produziert erotische Filme und vermarktet diese über Onlineportale, die er selbst baut. Seit er seine erste Virtual-Reality-Brille aufsetzte, ist ihm klar: Diese Technik könnte die Zukunft der Erotikbranche sein.

DIE WELT: René, warst du betriebswirtschaftlich gezwungen, etwas Neues auszuprobieren und auf Virtual Reality zu setzen?

René Pour: Wir waren schon immer ein innovativer Treiber der Branche. Wir haben zum Beispiel eine der ersten mobilen Erotikseiten weltweit gebaut. Und VR war einfach der nächste Schritt. Natürlich wachsen auch die Umsätze nicht mehr so stark und stagnieren eher.

DIE WELT: Wegen des Aufkommens von Youporn, Pornotube und Co?

Pour: Genau. Die waren ein richtiges Problem, weil der Nutzer dort Content gratis bekommt. Aber mittlerweile legt sich das wieder, weil auch diese Tube-Seiten nur mit viel Geld neue Inhalte liefern können. Und die Nutzer sind bereit, für neue Inhalte zu zahlen.

DIE WELT: Welchen Weg gehen diese Tube-Seiten heute?

Die Akzeptanz ist groß

Pour: Viele von diesen Seiten haben mittlerweile ein Premium-Angebot eingebaut, wo es bessere Inhalte für Geld gibt. Am Anfang haben sie den Inhalt von anderen Seiten gestohlen und haben erst nach einiger Zeit Inhalte lizensiert und dafür gezahlt. Sie wollten den Traffic dann mit Werbung monetarisieren, aber auch das funktioniert nur mit guten Inhalten, und irgendwann ging das nicht mehr auf. Heute teasern sie Gratis-Content fast nur noch an.

DIE WELT: Ist VR marktreif? Für mein Gefühl steht sie noch ganz am Anfang.

Pour: Ich gebe dir teilweise recht. Es ist preislich erschwinglich, sich VR zuzulegen. Und wir wollten ganz vorn mit dabei sein und VR im Erotikbereich mitgestalten. Die Akzeptanz ist groß, 90 Prozent der Messe-Besucher auf der letzten „Venus“ waren davon begeistert, sich einen Porno aus dieser neuen Perspektive anzuschauen.

DIE WELT: Ist VR wirklich so erschwinglich?

Virtuell und doch irgendwie ganz real

Quelle: Die Welt

Pour: Es geht bei VR-Pornos nicht zwangsläufig um einen leistungsstarken Computer und eine teure Brille. Unsere Inhalte konsumiert der Nutzer noch passiv, es gibt keine Interaktivität, er kann sich im Video zum Beispiel nicht bewegen. Dafür reicht die preiswerte Alternative aus Smartphone und Google Cardboard völlig aus. In Zukunft könnten Sexszenen auch von computeranimierten Models gespielt werden.

DIE WELT: Wann wird es mehr VR-Pornos geben?

Pour: Ab 2018 wird man damit Geld verdienen können. Und in den nächsten drei Jahren werden sie die klassische 2-D-Porno-Produktion einholen.

DIE WELT: Werden sich dadurch auch die Geschäftsmodelle ändern?

Pour: Die Geschäftsmodelle sind der 2-D-Thematik ähnlich. Man lädt den Inhalt herunter und zahlt dafür einmalig oder monatlich im Abo. Das wird sich kaum ändern.

DIE WELT: Werden sich die Geschäftsmodelle ändern, wenn die Inhalte interaktiv werden?

Ein Amazon für Sex?

DIE WELT: Wird es also einen VR-Shop für Pornos geben? Ein Alibaba oder Amazon für Sex?

Pour: Das kann ich mir gut vorstellen. Ich bin gespannt, wer da als Erstes investiert.

DIE WELT: Dem Porno-Business wird nachgesagt, es habe Technologien wie das Internet vorangetrieben. Wird das auch beim Thema VR so sein, oder ist die Games-Branche zu stark?

Pour: Um ehrlich zu sein, sind die Gamer der Sex-Branche zuvorgekommen. Sie hatten es auch leichter, weil die Einstiegshürde für ein VR-Game niedriger ist als bei einem Porno.

Resident Evil in der VR-Version macht richtig Angst

Quelle: Zoom.in

DIE WELT: Ihr arbeitet derzeit für eure VR-Pornos mit realen Models. Wird es bald nur noch virtuelle Darsteller geben?

Pour: Um eine annehmbare Qualität für computeranimierte Pornoszenen vorzustellen, sind heutige PCs noch nicht schnell genug oder viel zu teuer. Wenn sich die Hardware weiterentwickelt, was sie immer tut, wird das kommen. Es wird wahrscheinlich ein Mix werden aus realen Pornostars und computeranimierten Möglichkeiten.

DIE WELT: Die Charaktere aus dem Computer werden die realen Darsteller also nicht verdrängen?

DIE WELT: Du sprichst von Augmented Reality. Macht ihr da etwas?

Pour: Derzeit noch nicht. Ich kenne auch keinen Konkurrenten, der sich damit beschäftigt. Das Thema ist einfach noch zu jung, und es gibt zu wenig technische Hardware, die die Inhalte darstellen könnte.

DIE WELT: Gelten für VR-Pornos die selben Einschränkungen im Netz wie für herkömmliche? Google beispielsweise listet ja keine Erotikinhalte.

Pour: Es gibt starke Einschränkungen. Man könnte für das Smartphone sehr leicht Anwendungen bauen, aber die Apps hätten dann in den App-Stores von Apple und Google Probleme, weil die keine Erotik haben wollen. Es könnte auch passieren, dass die Hersteller selbst es unterbinden, dass Pornos auf ihren Geräten abgespielt werden. Ich habe keine Ahnung, was da auf uns zukommt.

DIE WELT: Wie siehst du diese Einschränkungen persönlich?

Pour: Ich finde es nicht gut, einen Menschen in seiner Freiheit einzuschränken. Warum muss man legale Erotik verstecken?

DIE WELT: Gibt es auch technische Probleme?

Pour: Gibt es, die Kosten für das Downloaden von solchen Filmen sind derzeit zu teuer, wenn man sich nicht gerade im WLAN befindet. Wir würden die Filme sehr gern streamen, aber dafür ist die Bandbreite der meisten Internetleitungen zu gering. Der Nutzer lädt den Film also normal herunter und kann ihn dadurch leichter verbreiten, ohne dass jemand anderes dafür zahlt.

Quelle: https://www.welt.de/sonderthemen/noahberlin/article165740818/Im-Porno-Business-heisst-die-Zukunft-Hologramm.html

 

Wie VR-Erotik die Zukunft beeinflussen wird

VR-Erotik

… und dann gab es da diesen Moment, als Morpheus sich zu Neo beugte, die Hände öffnete und sagte, “Wenn Du die blaue Pille nimmst, ist alles vorbei. Du wachst auf in Deiner Welt und glaubst an das, was Du glauben willst. Nimm die rote Pille, und Du bleibst im Wunderland. Und ich führe Dich in die tiefsten Tiefen des Kaninchenbaus.” Lasst mich euch dasselbe Angebot unterbreiten und euch in eine verborgene Welt entführen, die hinter den Kulissen von Virtual-Reality, wie wir sie kennen, die Grenzen dessen auslotet, was möglich ist – und irgendwann möglich sein wird.

Oder anders ausgedrückt: Lasst uns über Sex reden.

Leider hatten wir kein erotisches Video in der Datenbank, weswegen ich eines gewählt habe, das euch dabei helfen wird, jegliche erotische und nicht-erotische Inhalte auf eurer VR fleckenfrei zu genießen:

Lasst uns über Sex und VR reden

Reden wir jetzt wirklich über Sex? Hier, auf dieser unschuldigen und völlig seriösen Gaming-Seite, einzig bekannt für stocksteife Tests und bitterernste Kolumnen? Natürlich. Denn Sex gehört zu den Grundkonstanten unseres Lebens, Sex gibt es auf Steam (Klick), auf GOG (Klick), in gigantischen Triple-A-Blockbuster-Wuchtbrummen (Klick und Klick); Sex in Filmen, Büchern, auf RTL, denn Sex ist interessant, anstößig und wie wir alle wissen: Sex sells.

Palmer Luckey: Das Genie hinter der Oculus Rift

Einige unter euch wissen sicher auch, dass Virtual Realitynicht aus Palmer Luckeys glückseeligen Händen wie von Zauberhand hervorbrach. Die Geburt von VR ist eine recht lange, aber ziemlich interessante Story; es gab schon vor der Oculus Rift etliche gescheiterte Versuche und eigentlich sollten wir dem US-amerikanischen Militär die Hand schütteln, wenn wir heute Abend Moss auf unserer PSVR starten. Palmer Luckey, der Kopf hinter der Oculus Rift, benutzte eine VR-Brille des Militärs, um den ersten Prototyp des Wundergeräts zu basteln. Fakt ist auch, dass die Technik für VR schon eine lange Weile vor der Oculus verfügbar war, für die Produktion aber so viel Geld gebraucht wurde, dass eine fertige Brille zu teuer für den Konsumenten gewesen wäre. Eine tolle, neue Gaming-Brille für 3000 Euro gefällig? Auch, wenn es noch keine Spiele dazu gibt? Naja. Deswegen brauchte es jemanden wie Luckey, der aus einem teuren Militärgerät eine Brille zauberte, die für einen Preis von unter 1000 Euro hergestellt und verkauft werden konnte.

Und wer von euch hat im Moment eine VR zu Hause? Trotz allem gab es keinen VR-Boom; tatsächlich ist VR ein schwieriger Markt, für Entwickler ebenso wie für Publisher. Der Gedanke an eine Zukunft á la Matrix (und ich behandle dieses Thema ganz ohne eine negative Konnotation) ist nicht interessant genug, damit wir 400 Euro für eine VR-Brille ausgeben. Der Gedanke an eine nackte Frau oder einen nackten Mann allerdings schon.

Nur eine virtuelle S(t)imulation?

Reality Lovers Now Compatible With All VR Devices – Cyberworlds.uk
Reality Lovers Now Compatible With All VR Devices – Cyberworlds.uk

VR funktioniert. Nur nicht da, wo wir es vielleicht vermuten: Im Interview mit Reality Lovers’ Geschäftsführer René Pour bespreche ich VR-Erotik, die beliebteste Perspektive beim Zuschauen und die technischen Errungenschaften, die bis jetzt erreicht wurden oder in Zukunft den VR-Markt bestimmen werden.

Im Reality-Lovers-Abonnement erhaltet ihr kostenlos eine VR-Brille.

Reality Lovers gibt es mittlerweile schon seit fast zwei Jahren und ja, auf unserer Seite gibt es ausschließlich VR-Filme sowohl aus der männlichen als auch der weiblichen Perspektive”, erzählt Pour über Reality Lovers, die erste deutsche VR-only Erotik-Plattform. Das Portal bietet entsprechende Erotik-Videos an, die Benutzer mit einer im Abo enthaltenen VR-Brille (eine, in der ihr euer Handy als Display benutzt) erleben können. Ist VR-Porn ein Ding? Machen das viele Menschen? Die genauen Zahlen verrät mir Pour nicht, aber die Anfragen nach VR-Erotik-Filmchen auf Google steigen seit 2015 immer weiter an; das Interesse ist da. Natürlich ist es das.

Der deutsche Markt ist immens wichtig für uns und steht – was die Umsätze und Member betrifft – auf dem zweiten Platz direkt hinter den USA. Besonders anhand der VR-Sets, bestehend aus VR-Brille und USB-Stick mit den beliebtesten 180-Grad-Filmen, wird es deutlich. Diese vertreiben wir seit geraumer Zeit deutschlandweit in den Erotik-Shops.

Wenn du Geld machen willst, steig’ in die Porno-Industrie ein. Oder anders ausgedrückt: Sex verkauft sich und wird sich immer verkaufen. Der stetige Strom von erotischen Inhalten fließt verstohlen unter dem Mantel der Gesellschaft, ungebrochen; ein Fluss, der niemals versiegen wird. Deswegen gibt es kaum eine andere Industrie, die den technischen Fortschritt dermaßen vorantreiben konnte; in der Vergangenheit, wie auch in der Gegenwart. Falls ihr es genau wissen wollt, sollte ihr The Erotic Engine lesen.

Die VR-Erotik selbst bewegt sich bereits jetzt in einem Bereich, der weit über den üblichen Porno hinausgeht. Auf Reality Lovers gibt es nicht nur erotische Videos, die plötzlich in VR angeschaut werden könne: Es gibt unterschiedliche Perspektiven; entweder der Voyeur-Modus (das übliche Prinzip des Zuschauen) oder der Blick direkt aus den Augen der Darsteller. Welcher Modus beliebter ist, könnt ihr euch sicherlich denken:

René Pour, der Geschäftsführer von Reality Lovers.

Der POV-Modus wird häufiger genutzt, da in dieser Perspektive die User die volle Kraft von VR spüren können”, betont Pour, “Eine spannende Erfahrung, von der uns Männer immer wieder berichten: Sie schauen häufig Filme aus der Frauen-Sicht. Die Folgen: Ihr Einfühlungsvermögen steigt und sie können sich besser in die eigene Partnerin versetzen. Natürlich gilt das auch umgekehrt

Was noch? Über Chroma-Keying und Green-Screens werden Szenen aufgenommen, in denen der Zuschauer selbst den Hintergrund wählt: Ab ins Schlafzimmer, mitten im Wald oder sich auf einem Raumschiff vergnügen? Auch die Qualität wird vorangetrieben; demnächst will Reality Lovers Videos in 5K-Qualität anbieten und in naher Zukunft soll Anfassen und Fühlen in den Fokus gerückt werden. Nichts Neues für VR-Enthusiasten oder kreative Entwickler, diverse futuristische Anzüge oder Ganz-Körper-Kapseln gibt es bereits in Erlebnisparks oder VR-Laboren, aber nicht zu Hause. Nicht im privaten Raum; dort, wo erotische Inhalte meist zu Hause sind.

Porn Trolling: Warum der Livestream-Hit ‚VR Chat‘ jetzt einen Panic Button hat

In der Welt von ‚VR Chat‘ ist fast alles erlaubt. Das nutzen seit Wochen Trolle aus, um ihre Avatare in Porno-Szenen zu verwandeln und die Karrieren von Streamern zu gefährden – und die waren lange Zeit hilflos.

Screenshot: YouTube | VR Chat Inc.
Screenshot: YouTube | VR Chat Inc.

Seit rund einem Jahr dient die anarchische Virtual-Reality-Community von VR Chat als Zufluchtsort für zehntausende Spieler, die nicht sonderlich viel von Regeln, dafür aber umso mehr von surrealen Gesprächen, unvorhersehbaren Begegnungen oder rassistischen Memes halten.

Folgt Motherboard auf FacebookInstagramSnapchat und Twitter

Die Einstiegshürde ist niedrig: VR Chat ist komplett kostenfrei und lockt seine Community mit lockeren Nutzungsbedingungen, die im Grunde jede Verantwortung und Moderation an seine Spieler abtreten – und diese Gelegenheit wird von den VR Chat-Fans dankend angenommen. Vor allem die Option, sich selbst einen beliebigen Avatar zu erstellen, mit dem dann die Chaträume betreten werden können, ist der Hauptgrund für das bunte Treiben auf den Servern, wo gigantische Porno-Felltiere, Zucchini mit Schauspieler-Gesichtern und sprechende Unterhosen aufeinander treffen.

Es liegt auf der Hand, dass eine solche unregulierte Spielwelt natürlich auch Trolle anlockt, die ihren Mitspielern zur eigenen Belustigung den Spaß verderben wollen. Ins Visier der Attacken sind dabei insbesondere die vielen Twitch-Streamer gerückt, die in immer größeren Gruppen auf die Server von VR Chat drängen, um dort für ihre Zuschauer zu spielen. Der Grund für ihren Opfer-Status ist denkbar einfach: Im Gegensatz zu allen anderen Usern müssen die Streamer sehr wohl strenge Regeln und Nutzungsbedingungen einhalten – und zwar die ihrer jeweiligen Livestreaming-Plattformen.

Porno auf der Kurzwahltaste: Wie die Trolle Streamer-Karrieren sabotieren wollen

Das wissen auch die Trolle von VR Chat – und machen sich seit Wochen einen Spaß daraus, die Accounts der Twitch-Streamer zu gefährden. Diese Trollerei funktioniert dabei nach dem immer gleichen Prinzip: Zuerst suchen sich die Übeltäter einen Streamer aus, der gerade online ist, und warten anschließend darauf, dass sie einen Hinweis bekommen, auf welchem Server sich ihr Opfer momentan aufhält. Anschließend stürmen die Trolle, von denen viele zu den regulären Zuschauern gehören, den jeweiligen virtuellen Chatraum und „verkleiden“ ihren Avatar als Screenshot oder 3D-Modell einer pornografischen Szene. Das funktioniert mit nur wenigen Klicks – und wird von den Entwicklern auf ihrer eigenen Homepage genau erklärt.

Das sogenannte „Porn Trolling“ ist in der Welt von VR Chat für allem für Streamer ein Problem | Screenshot: Rage Fit Gamer

Anschließend versuchen die virtuell verkleideten Trolle, so lange wie möglich im Blickfeld – und damit auch der Kamera – des Streamers zu verharren, um die jeweilige Streaming-Plattform zu einem Einschreiten zu provozieren.

Das Porno-Trolling kann für die Opfer unangenehme Folgen haben oder sogar ihre Karriere sabotieren: Zeigen Streamer nämlich explizit pornografische Szenen während ihrer Sessions, kann Twitch die Streamer vorübergehend sperren oder komplett bannen – das legen die Nutzungsbedingungen der Streaming-Plattformunmissverständlich fest.

Die Entwickler reagieren spät, aber richtig

Ende 2017 scheint diese besondere Form des Trollens zu einem spürbaren Problem in der Community geworden zu sein, im Januar und Februar dieses Jahres nimmt die Anzahl der hilfesuchenden und genervten Threads von Betroffenen in Foren und Spielgruppen zu. Die Entwickler von VR Chat verfolgen diese Entwicklung offenbar mit – und kündigen schließlich Ende Februar 2018 einen Patch an, der Troll-Opfer endlich die Chance geben soll, sich gegen die Porno-Angriffe rechtzeitig zu wehren. Im Zentrum dieses neuen Patches: der sogenannte Panic Button. Gerät ein Spieler ins Visier der Porno-Angreifer, kann er mit einer einfachen Tastenkombination diesen Panic Button auslösen: Daraufhin werden sofort alle Avatare in unmittelbarer Nähe nicht nur stummgeschaltet, sondern auch durch ein Standard-Modell in hübsch-unspektakulären Grau ersetzt.


Ebenfalls auf Motherboard: The Secret of Monkey Island

Dieses Feature ist für Streamer definitiv eine große Hilfe, um sich vor den nervigen Trollen zu schützen, doch scheint die neue Funktion noch immer nicht allzu große Runden in der Community gedreht zu haben. Weiterhin klagen viele VR Chat-Nutzer über die Troll-Attacken und auch auf YouTube gibt es derzeit (Stand: 28. Februar 2018, vier Tage nach dem „Panic Button“-Patch) offenbar noch keine Videos, die das neue Feature in Aktion zeigen. Vielleicht ist ausgerechnet jetzt also der richtige Zeitpunkt für euch, das Spiel herunterzuladen und einen ersten, vorsichtigen Fuß in die absurde Welt von VR Chat zu setzen – immerhin seid ihr nun mit dem wichtigsten Feature ausgerüstet, um euch vor den nervigsten Bewohnern dieser eigentlich faszinierenden Spielwelt zu schützen.

Folgt Dom auf Twitter.

Quelle: https://motherboard.vice.com/de/article/ywqkg7/porn-trolling-warum-der-livestream-hit-vr-chat-jetzt-einen-panic-button-hat

Das Geschäft mit der Begierde: VR und Pornografie

VR und Pornografie

Das Geschäft mit der Begierde: VR und Pornografie
Das Geschäft mit der Begierde: VR und Pornografie

Poronografie: Ein Rückblick in die späten 1970er Jahre: Die beiden Magnetbandsysteme Betamax von Sony und VHS von JVC kommen auf den Markt. Objektiv ein klar vorentschiedenes Rennen, zumal das Betamax-Format qualitativ eindeutig die Nase vorne hat. Und trotzdem geht das Home Video System von JVC als klarer Sieger aus dem Etablierungskrieg hervor. Knapp 25 Jahre später kommt es zu einer ähnlichen Konkurrenzsituation, diesmal unterliegt die HD DVD der heute überall erhältlichen BluRay-Disc. In beiden Fällen hatte das Siegerformat einen entscheidenden Vorteil, wenngleich keineswegs technischer Natur: Nein, die Pornoindustrie hatte ihre Finger im Spiel und besiegelte durch ihre Unterstützung die Schicksale der jeweiligen Systeme.(1)

Zurück in der Gegenwart könnten Sex- und Erotikfilme abermals ein entscheidender Faktor bei der breitwirksamen Durchsetzung einer neuen Technologie sein: Virtual Reality. Einem Artikel der BBC zufolge machten 2010 „Adult Movies“ bereits mehr als ein Drittel des weltweiten Internet-Traffics aus (2) – ein Ausmaß also, dem man eine gewisse Bedeutung bei der Etablierung neuer Technologien kaum absprechen kann. Todd Glider, CEO der Porno-Plattform BaDoink, sieht dies in einem Gespräch mit der futurezone sehr ähnlich:

„Ich glaube, dass Pornos die Killer-Apps für Virtual Reality sind. […] Jeder in der VR-Branche, sei es nun Oculus oder Google, weiß von uns und hofft auch ein bisschen auf die Pornobranche, dass sie Virtual Reality voranbringt. Jeder weiß davon, aber niemand will darüber sprechen.“(3)

2015 verschenkte Gliders Unternehmen im Rahmen einer Marketing-Kampagne 10.000 Google-Cardboard-Gestelle. Als diese wegen der großen Nachfrage bereits innerhalb von 24 Stunden zur Gänze vergeben waren, brachte BaDoink weitere 20.000 kostenlose Brillen in den Umlauf. Ein weiterer kleiner Indikator, der vermuten lässt, dass die Pornografie -Industrie VR schon bald zum Durchbruch verhelfen könnte.(4)

Doch worin genau besteht das Potenzial? Und welche Problematiken ergeben sich im Vergleich zu konventionellen Produkten? Noch vor wenigen Jahren waren 3D-Fernseher in aller Munde und auch vonseiten diverser Erotikfilm-Hersteller*innen und -Konsument*innen setzte man durchaus Erwartungen in diese Zusatzfunktion. 2018 gilt TV-Stereoskopie als tot, die dreidimensionale Wiedergabe von Home Entertainment-Inhalten taugt längst nicht mehr als Verkaufsargument. Warum sollte das nun bei VR anders sein? Zur Beantwortung der Frage ist eine Analyse der Konsument*innenwünsche unerlässlich: Trendprognosen und -bewertungen wie jene im Rahmen der trenDNA geben jedenfalls Tendenzen zu erkennen, die das Bedürfnis nach einem in virtuellen Welten verankerten „Second Life“ reflektieren. Kurzum: Es geht nicht um eine möglichst realistische Rekonstruktion gewöhnlichen Contents (und dabei behilfliche technische „Spielereien“ wie 3D), sondern um die Erweiterung von Alltagsrealitäten.

Gerade der Pornofilm (Pornografie) ist nicht unbedingt für seine inhaltliche oder audiovisuelle Komplexität bekannt (Stichwort: Warum liegt hier Stroh?) und dramaturgisch-repetitive Abläufe haben alle Hoffnung auf Abwechslung im Genre verfliegen lassen. Doch VR verspricht dahingehend erstmals revolutionäre Änderungen: Anstatt in die Rolle eines unbeteiligten Voyeurs zu schlüpfen, erleben VR-Porno-Zuschauer*innen das Geschehen erstmals aus Ich-Perspektive. Die bei der Produktion verwendeten Kameras werden mit entsprechenden Vorrichtungen am Kopf eines (zumeist männlichen) Protagonisten angebracht, aus dessen Blickwinkel der gesamte Film zu sehen ist. Die mit Virtual Reality einhergehende Blickfreiheit sorgt überdies für ein zusätzliches Immersionsgefühl.(5)

Doch eben diese Machart hat auch ihre Nachteile: Die „beglückten“ Darstellenden dürfen sich aus Gründen der Bildstabilität kaum bis gar nicht bewegen, geschweige denn andere Akteur*innen berühren. Selbst zu schweres Atmen kann bereits negative Auswirkungen auf die Qualität der Aufnahmen haben. Eben diese Passivität mindert in einer Art Gegenbewegung zum Format das intensive Erlebnis des „Mittendrin-Seins“. Überdies birgt vor allem die Verwendung günstiger Cardboard-Lösungen mehrere Probleme. Während die Bewegungserfassung Smartphone-basierter Systeme im Vergleich zu teuren VR-Brillen merklich schlechter ausfällt, sind einige Nutzende auch von der völligen Beschlagnahmung von Augen und Ohren irritiert. Und: Insbesondere klobige Brillen bringen die Tragenden bei längerer Nutzung oftmals zum Schwitzen.(6)

Von Gay bis Hetero, von Gruppensex bis Masturbation – das Angebot an VR-Pornofilmen wird immer facettenreicher und nähert sich langsam der breit gefächerten Vielfalt regulärer 2D-Videos an. Neben kostenlosen Filmen in speziellen VR-Kanälen beliebter Streamingseiten wie YouPorn oder xHamster, sind auch Abo-Modelle wie jene von Reality Lovers oder VirtualRealGay am Vormarsch.(7)Mit zunehmenden Angebot rücken auch wieder Fragen in den Vordergrund, die seit dem Aufkommen erster Erotikfilme Anfang des 20. Jahrhunderts von Kritiker*innen ins Treffen geführt werden: Verzerrt Pornografie unser Normalverständnis von Sexualität? Werden unrealistische oder gar unerfüllbare Erwartungen geschaffen? Und, jetzt neu: Könnte VR-Sex bald physische zwischenmenschliche Intimität ersetzen?

In der kurzen VICE-Dokumentation „The Digital Love Industry“ führt Robert Weiss vom The Sexual Recovery Institute seine Überlegungen zu dieser Problematik aus:

„People who are needful or at certain life stages can get caught up in the virtual, thinking that it’s more real than it is. And that’s cause they want it to be. A healthy person is gonna know what a healthy relationship is. A healthy person is gonna know what good sexuality is, safe sexuality is. A healthy person is gonna be able to define a casual sexual experience from something meaningful that they wanna carry out – whether they are doing it in avatar-form, in a second life world, or they’re doing it in some kind of virtual experience or webcam. And whatever it is, they still realise that’s not the same as holding, touching and being next to a person. And I think that until virtual reality becomes so immersive that we cannot tell the difference […] people will still know the difference between fantasy and reality – and they’re gonna long for the real thing.”(8)

Nichtsdestotrotz versprechen interaktive Sextoys in Kombination mit VR eine immer realistischere Simulation echter zwischenmenschlicher Berührung. Neben der Firma Lovesense ist vor allem auch das niederländische Unternehmen Kiiroo in diesem Segment ein international relevanter Player.(9) Spannend ist hierbei, dass die Produktkonzeption weniger das Ziel verfolgt, Käufer*innen sexuelle Interaktion mit einem „fiktiven“ Gegenüber vorzugaukeln, sondern vielmehr Intimität auch über große Distanzen hinweg ermöglichen soll. Insbesondere Pärchen in Fernbeziehungen werden so zum Nutznießer derartiger technologischer Entwicklungen: Sensoren in den miteinander gekoppelten Vibratoren und Fleshlights übertragen Bewegungen und Berührungen in Echtzeit.(10)

Werden wir künftig, vor einem ersten physischen Treffen, erstmal die sexuelle Kompatibilität mithilfe von Sexspielzeug überprüfen – ähnlich, wie dies jetzt schon über Sexting geschieht? Schafft VR-Pornografie einen Mehrwert für ein erfülltes Sexualleben oder ist es doch nur eine verzerrende Belastung? Entfremden wir uns dadurch zunehmend – oder nehmen wir solche Entwicklungen einfach als neue, nicht weniger bedeutsame Form von Zwischenmenschlichkeit wahr? Und ist Sex mit VR-Brille und Toys überhaupt weniger „real“ als die physische Variante? Die nächsten Jahre werden Antworten auf diese Fragen bereithalten. Und wohl eng mit dem endgültigen Durchbruch von Virtual Reality zusammenhängen.

 

 

Autor: Mattias Fabian | Bildquelle: Pixabay, https://pixabay.com/de/frau-bett-weiblich-attraktiv-506120/
Textquellen: (1) https://futurezone.at/digital-life/badoink-pornos-sind-die-killer-app-fuer-vr/212.990.315 | (2) http://www.bbc.com/news/technology-23030090 | (3) https://futurezone.at/digital-life/badoink-pornos-sind-die-killer-app-fuer-vr/212.990.315 | (4) https://futurezone.at/digital-life/porno-webseite-verschenkt-vr-headsets/142.416.387 | (5) http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/vr-pornos-virtual-reality-sex-fuer-oculus-rift-und-gear-vr-a-1066625.html | (6) http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/vr-pornos-virtual-reality-sex-fuer-oculus-rift-und-gear-vr-a-1066625.html | (7) http://www.vrpornofilme.com/ | (8) https://www.vice.com/de/article/dpedvv/the-digital-love-industry-das-geschaeft-mit-virtueller-liebe-469 | (9) http://www.vrpornofilme.com/ | (10) https://www.kiiroo.com/products/onyx2-pearl2-couples-set-purple

Porno-Industrie bekommt keinen Stich bei VR-Herstellern

Industrie bekommt keinen Stich bei VR-Herstellern

Porno-Industrie bekommt keinen Stich bei VR-Herstellern
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Die Los Angeles Times widmet sich dem beliebten Thema der verfilmten Matratzen-Gymnastik in der virtuellen Realität. Die Industrie der Erwachsenen-Unterhaltung stehen goldene Zeiten bevor und die Möglichkeit, wie einst wieder Geld mit dem auszüglichen Material zu verdienen. Das Problem: Die großen Hardware-Hersteller haben wenig für Sex und Porno übrig und verweigern den Zugang.

Porno-Industrie verursacht Stirnrunzeln

Der Analyst Gene Munster wagt eine Prognose: 93 Millionen US-Dollar soll die Branche mit meist horizontal ausgelegten 180-Grad-VR-Filmchen eingesackt haben, bis 2025 könnten daraus 1,4 Milliarden Dollar werden. Das wäre ein enormes Wachstum im harten Markt. Die Hälfte des VR-Contents soll sich bereits jetzt um Sex und Porno drehen, so die Schätzungen von Industrie-Experten. Aber die Hersteller wollen offiziell nichts von dem Potential des Marktes wissen, klagen die Produzenten.

Zwar lassen sich mit den Headsets schlüpfrige Inhalte betrachten, doch nur über Umwege: Bei der PSVR muss man Filme auf einen USB-Stick ziehen, ähnlich sieht das Prozedere bei der Samsung Gear VR aus. Ian Paul von Naughty America sieht sogar eine Diskriminierung in der Entscheidung der VR-Hersteller, keine Sex-Filme in die Stores zu lassen. Schließlich könnten Apple, Oculus & Co. leicht eine Altersverifizierung in ihren Stores einführen. Aber sie tun es nicht, sagt Paul. Man habe sogar vorgeschlagen, selbst ein System zur Altersprüfung zu liefern, aber die Hersteller antworteten nicht. Auch nach einem besseren Head-Tracking hat der Produzent gefragt, aber eine negative Auskunft bekommen. Allerdings arbeite man trotzdem mit den Herstellern zusammen und tausche Informationen aus, gibt Paulzu.

Obwohl sich der Markt im Wachstum befindet, hat VR noch nicht die kritische Masse erreicht. Trotzdem verdienen die Produzenten dank Abo-Modellen Geld. Einen etwas anderen Standpunkt nimmt der CEO von Camasutra VR ein, der seinen Nachnamen nicht genannt haben will. Schließlich arbeitet er derzeit noch in der Mainstream-Branche. Sein Ziel ist es, nächstes Jahr eine virtuelle Darstellerin fertig entwickelt zu haben, mit der man interaktiv verkehren kann. Er versteht die VR-Hersteller und warum sie keine Pornos in ihren Stores haben wollen. Die Industrie verursache einfach ein Stirnrunzeln.

(Quelle: Los Angeles Times)

Porno-Industrie bekommt keinen Stich bei VR-Herstellern

VR-Porn im Selbstversuch – wie heiß ist der Erotik-Trend wirklich?

Ein Segen für die Erotik Welt!

Lässt du dich ab und zu mal von Pornos

Lässt du dich ab und zu mal von Pornos „inspirieren“? Dann solltest du vielleicht mal VR-Porn probieren. Denn dabei bist du nicht nur bloßer Zuschauer – sondern mitten drin im Geschehen!

In diesem Artikel erwartet dich:

Klar, Pornos sind nicht jederfraus Sache. Kein Wunder – denn die meisten Filme sind für Männer gemacht und behandeln dementsprechend vor allem deren Fantasien. Wie gut, dass sich in den letzten Jahren einiges geändert hat auf dem Porno-Markt. Produktionen, wie die von Regisseurin Erika Lust, konzentrieren sich zum Beispiel auf die realistische Darstellung der weiblichen Protagonistin – ein Segen für die Erotikwelt!

Doch die Porno-Industrie hat sich nicht nur in puncto Feminismusweiterentwickelt: Auch die Technik wird immer ausgeklügelter. So gibt es mittlerweile nicht nur erotische 3D-Filme, sondern auch Virtual Reality-Pornos – kurz „VR Porn“.

Was ist VR-Porn überhaupt?

VR Porn: Paar sitzt mit VR-Brillen im Bett

Ihr habt sicher schon mal was von Virtual Reality-Brillen gehört. Man setzt sie auf und taucht in eine andere Welt ein. Man sieht Dinge um sich herum, die eigentlich nicht da sind. Da laufen Dinos umher, man steht auf einer Straße oder in einer schönen Landschaft. Und genau das geht eben auch mit Pornos. Man fühlt sich, als wäre man mitten im Geschehen.Zum Beispiel wandert der Blick mit dem eigenen Kopfdrehen. Möchte man der Frau oder dem Mann in der virtuellen Welt zum Beispiel vor allem auf den Hintern schauen, passt sich das Bild mit der Kopfbewegung an.

Durch die Brille sieht der Zuschauer auch seinen „eigenen Körper“, also einen Teil davon, oft sind das die Beine. Dann sieht es zum Beispiel so aus, als würde der Protagonist auf einem Stuhl sitzen, eine leicht bekleidete Frau kommt auf ihn zu und hat mit ihm SexEin haptisches Erlebnis bleibt dabei natürlich aus – alles spielt sich nur über die Sinneswahrnehmung der Augen ab.

Ob das antörnend ist? Das muss jeder für sich herausfinden. Unsere Redakteurin hat mal den Selbstversuch gewagt:

Der Test: „Erst Plätzchen backen, dann Bärenfell-Erotik“

VR-Porn, das hört sich in der Theorie ja alles ganz interessant an – aber klappt das wirklich? Eine BRIGITTE.de-Redakteurin hat den Test gemacht und den Film „Weihnachten für sie“ des VR Porn-Anbieters Reality Lovers durch eine VR-Brille angesehen.

Brille auf und go!

Zuerst zum Technischen: Um voll in die VR-Welt einzutauchen, musste ich mir eine VR-App auf mein Handy laden und den Porno-Film downloaden (als zahlender Kunde kann man direkt über die Website Filme anschauen). Nach ein paar technischen Problemen (was aber auch an meinem Handy gelegen haben könnte), ging es endlich los: Handy in die Brille stecken, aufsetzen und go!

Das Besondere: Der Film ist speziell für die weibliche Zielgruppe gemacht – ich habe also alles aus dem Blickwinkel einer Frau betrachtet.

Was ist genau passiert? Da war dieser Typ, leider nicht mein persönlicher Geschmack, aber für andere Frauen vielleicht attraktiv, der mit mir Plätzchen gebacken hat (der Name Spritzgebäck bekommt an dieser Stelle eine ganz andere Bedeutung 😃). So weit so harmlos. Als er dann seine Kekse abgestellt hatte, widmete er sich meinem VR-Ich. Erst dem Bauch, dann der Intimzone …

Reality Lovers: Porno-Darsteller

Nach dem Plätzchenbacken ging es zur Sache: So sah der Protagonist des VR-Pornos aus!

Ich bin ehrlich: Am Anfang habe ich mich eher in seiner Wohnung umgesehen, als ihn in Aktion zu betrachten. Denn dass das Bild wirklich der Kopfbewegung folgt – das konnte ich mir bis dahin noch nicht vorstellen. Aber: Es hat funktioniert – ich war wirklich mittendrin in seiner Wohnung und im Film! Übrigens hatte ich zwei Brillen zum Ausprobieren: eine Papp- und eine Kunststoffbrille. Interessanterweise hat die sogar Papp-Variante besser funktioniert.

Aber zurück zur Handlung: Irgendwann hat Mr. Plätzchenbacken „mich“ dann aus der Küche ins Wohnzimmer getragen – aufs Bärenfell vor den Kamin, wohin auch sonst?

Juhuu – ganz normaler Sex!

Dort ging es dann zur Sache: Erst hat er vor mir masturbiert und dann mit meinem Avatar Sex gehabt. Zwischendurch bekam ich immer wieder Komplimente für meine Figur. Merci! Auch wenn der Mann, wie gesagt, nicht mein persönlicher Geschmack war und ich mich auch nicht wirklich mit meinem VR-Körper identifizieren konnte, fand ich das VR-Porn-Erlebnis grundsätzlich sehr spannend.

Vor allem fand ich gut, dass sich der Film von den klassischen „Schmuddel-Pornos“ für Männer unterschieden hat. Keine zu nahen Aufnahmen von Geschlechtsteilen, kein wildes Herumejakulieren, keine Körperöffnungen, die man nicht sehen möchte. Und: keine unrealistischen oder herabwürdigenden Darstellungen der Frau. Das war einfach Sex, wie man ihn wohl zu Hause auch mit dem Partner hätte. Am Ende hat der Keksmann sogar noch meine Hand gehalten und mich verliebt angeguckt – da hab ich mich zwar kurz gefragt: Ist das noch Porno oder schon Rosamunde Pilcher? Aber hey, vom Grundsatz her ist das ja ein guter Gedanke!

Ob ich auch in Zukunft VR-Pornos schauen werde? Vielleicht. Unter der Bedingung, dass es ein Anbieter schafft, Ryan Goslings Gesicht auf den Hauptdarsteller zu setzen …

Was benötige ich, um VR-Porn zu konsumieren?

1. Die Brille

Modelle, die mit dem PC gekoppelt werden, sind beispielsweise die Oculus Rift, HTC Vive oder Playstation VR (kosten alle mehrere Hundert Euro.) Günstiger sind Modelle ohne eigenes Display (ca. 70 bis 120 Euro), die man mit Smartphones koppelt, wie zum Beispiel die Samsung Gear VR, Zeiss VR One Plus, Google Daydream View oder Durovis Dive.

Bei der Pappbrille Google Cardboard ist man bereits für unter 10 Euro dabei. Auch Durovis bietet eine Cardboard-Brille an. Allerdings wirkt die Virtual Reality durch die Profi-Brillen echter. Für regelmäßige VR-Nutzer ist es deshalb durchaus sinnvoll, auf die teureren Brillen zu setzen.

2. Die Apps

Entscheidet ihr euch für eine VR-Brille mit Smartphone-Koppelung, benötigt ihr noch die passende App. Eine Auswahl an verschiedenen Produkten findet ihr zum Beispiel im Google Playstore unter dem Suchbegriff „Cardboard“.

3. Die Inhalte

VR-Inhalte bekommt ihr zum Beispiel über YouTube und verschiedene, kostenpflichtige Internetplattformen. Bekannt für Virtual Reality-Pornos sind beispielsweise Reality Lovers, WankzVR, BaDoink.com, Virtual Real Porn, Pornhub VR und SexLikeReal. Reality Lovers hat sogar Filme extra für Frauen im Angebot.

Kann ich meine Aktivitäten auch verbergen?

Viele Porno-Nutzer möchten die „Spuren“ auf dem PC verwischen. Der Partner oder Freunde sollen schließlich nicht gleich im Verlauf entdecken, dass man sich in der Erotik-Welt herumgetrieben hat. Zum Glück gibt es eine Methode, um das zu verhindern. Je nach Browser müsst ihr einfach in einem anonymen Tab, also im „Privaten Fenster“ oder „Inkognito-Fenster“ surfen. Die findet ihr unter dem Menüpunkt „Datei“ oder „Ablage“.

 Wie wirken sich die Cyber-Pornos auf die Beziehung aus?

Die Frage stellt sich bei Pornos natürlich generell. Die Antwort ist hier recht simpel: Solange die Partner auch noch echten Sex miteinander haben und sie das Gefühl haben, gemeinsam eine erfüllte Sexualität zu leben, ist alles in Ordnung.

Kritisch wird es, wenn eine Porno-Sucht besteht oder die Darstellungen in den Erotikfilmen dazu führen, dass man übersteigerte Erwartungen an den Partner oder die Partnerin entwickelt. Es ist wie in so vielen Lebensbereichen eben das richtige Maß und der richtige Umgang, den man beim Konsum von VR-Porn finden muss.

Übrigens: Laut einer Statistik von „Reality Lovers“ schauen sich vor allem die Sachsen VR-Pornos an. Immerhin 14,5 Prozent bekommen sie vom Konsumenten-Kuchen ab. Und ihr, werdet ihr demnächst auch zu Liebhabern der erotischen Virtual Reality? Probiert es aus!

Quelle: https://www.brigitte.de/liebe/sex-flirten/vr-porn-alles-ueber-den-erotik-trend-10978026.html

VRrotica – VR Brille nur für Pornos

VRotica VR Brille nur für Pornos

VRrotica – VR Brille nur für Pornos
VRrotica – VR Brille nur für Pornos

Das englische Unternehmen Hologram hat mit der VRotica ein Headset vorgestellt, welches ohne Smartphone als Standalone-Gerät funktioniert und nur für den Konsum von Pornos  ausgelegt ist.

Der Name ist Programm: Mit der VR Brille namens VRotica soll man nur Pornos konsumieren können. Das englische Start-up Unternehmen namens Hologram  bietet die Standalone-Lösung seit kurzem für relativ kostengünstige $220 an. Die Inhalte kommen vom Studio BaDoinkVR, welches bereits über 300 Videos produziert und ein Netzwerk an Pornoseiten hat.

Breite Auswahl evtl. mit Live Streaming

Das Headset kommt zusammen mit sechs Videos. Danach hat man natürlich die Möglichkeit weiteres Video-Material zu kaufen. Hologram möchte einerseits Inhalte von Studios, aber auch User-Generated Uploads zu Verfügung stellen. Das konkrete Ziel lautet: 1000 Videos bis Ende Jahr im Programm zu haben. Vielleicht kommen sogar ein Live Streaming sowie weitere Erwachsenen-Games dazu.

VR und Porno ist nichts Neues. Schon früh gab es den ersten Boom und viele behaupteten, dass VR nur in der Pornoindustrie Fuss fassen werde. Die meisten Headset Hersteller tolerierten bislang die Inhalte grundsätzlich, haben jedoch nie direkt mit den Studios zusammen gearbeitet. So waren kaum Inhalte im App Store auffindbar. Die Konsumenten wurden dazu gezwungen, andere Wege zu finden: Die meisten haben die Inhalte einfach auf ihre Computer oder Mobiles runtergeladen und dann irgendein Weg genutzt, die Daten zu transferieren.

Mit VR in die Rolle des Darstellers schlüpfen

Variety hat das kabellose Gerät getestet. Da VRotica auf Videos fokussiere, gäbe es kein Positional Tracking. Es gäbe auch keinen Controller, jedoch ein paar einfache Knöpfe auf beiden Seiten der Brille.

Die Zutaten für die VR Porno Inhalte seien simpel: Ein Darsteller – normalerweise eher ein Mann – wird sitzend oder liegend von der Brust runter gefilmt. Nachdem die zweite Darstellerin, welche sich auszieht, erscheint, gehts los. Das ist, was die Porno-Industrie als Point-of-view (POV) bezeichne. Das Video soll dem Zuschauer also die Möglichkeit geben, sich in die Rolle bzw. in die Aktion des Darstellers zu versetzen. So lautet eine Frage bezeichnend auf BaDoinkVR : Always wanted to fuck a pornstar? With VR, you don’t have to dream.

Die meisten Dinge würden so passieren, dass man gar nicht gross den Kopf bewegen müsse. In anderen Worten: Es gibt kein Grund mal über die Schulter zu gucken oder die ganze Szene anzuschauen. Das erklärt, dass die meisten Inhalte in einem 180-Grad Video produziert werden. Ironischerweise hat YouTube erst gerade vor kurzem auch festgestellt, dass dies bei den meisten Videos besser ist und hat darum 180VR im 180 Grad Format ins Leben gerufen.

Quelle: Variety

Ich hatte Sex in VR – Erfahrungsbericht zur Tokyo Adult Show

Ich hatte Sex in VR – Erfahrungsbericht zur Tokyo Adult VR Show
Ich hatte Sex in VR – Erfahrungsbericht zur Tokyo Adult VR Show

Es ist ein sonniger Mittwoch hier in Tokyo. Die Nacht war gut. Kim Yong Un hat uns noch immer keine Bombe geschickt, worüber wir uns jeden Tag freuen können. Doche heute geht es nach Shibuya, in ein altes verlassenes Krankenhaus. Dort findet die Tokyo Adult VR Show statt und Entwickler stellen Ihre VR Experiences fuer Erwachsene vor. Ich bin sehr gespannt.

Ich hatte Sex in VR

Ich hatte Sex in VR
Ich hatte Sex in VR

Das letzte Mal, als diese Show war, war es so voll, dass die Veranstalter das Event abbrechen mussten. Dieses Mal wurde die Adresse von dem Veranstaltungsort jedoch nur an Leute weitergegeben, die eines der begehrten 500 Tickets im Vorverkauf online erwerben konnte. Alle Besucher wurden außerdem in fünf Gruppen aufgeteilt, welche an verschiedenen Zeiten Zugang haben sollten.

Ich war zwei Stunden bevor es offiziell los ging mit der lokalen japanischen Presse vor Ort. Das verlassene Krankenhaus ist etwas heruntergekommen, aber genau das gibt der ganzen Show eine super Kulisse. Mit einem Presse-Armband bewaffnet liegen nun also fünf Stockwerke mit VR Erfahrungen für Erwachsene vor mir. Die Spannung steigt weiter.

Zunächst landete ich in einem Operationssaal, der Fetisch VR Geschichten vorstellte. Ich bekomme ein Gear VR aufgesetzt und eine reizende virtuelle junge japanische Dame streckt mir ihre Füße entgegen. Ich spule vor, doch es geht immer so weiter. Manchmal mit Strumpfhose und manchmal ohne. Die Auflösung ist in Ordnung aber letztendlich war es doch nur ein kleines VR Video, das etwas über der Qualität der Samsung Gear VR liegt. Ich kann die Filme auch auf DVD kaufen, aber das lasse ich erstmal und schaue in die nächsten Räume.

Eine Firma zeigte auch eine Weste, welche simuliert, dass eine Frau auf dir steht. Also im wahrsten Sinne des Wortes. Bei der Demonstration zog ich die Weste an und eine mobile VR Brille auf und anschließend wurde ein 360 Grad Video abgespielt, welches eine Frau zeigt, die mir auf die Brust und in den Magen schlägt. Das System funktioniert bereits sehr gut, doch für mich stellt es eher keine Bereicherung für mein Sexualleben dar.

Adult Movie Firma
Adult Movie Firma

Ein paar Aussteller weiter hat eine Adult Movie Firma eine Darstellerin mitgebracht, die eine kleine Show vorführt, die ich mir mit der HTC Vive anschauen darf. Sie sitzt hinter einem Tuch vor einer 180 Grad Kamera und ich sehe das Bild in der Vive live und höre, wie Sie mir ins Ohr flüstert. Dabei reden wir und ich probiere mit meinem gebrochenen japanisch charmant zu sein. Das ist wirklich ganz nett, weil einfach eine direkte Interaktion geboten wird. Es ist sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis viele Cam-Webseiten auf VR umsteigen werden.

Im nächsten Raum sind zwei Darstellerinnen von einer bekannten Adult Webseite in Japan namens Man Zoku. Man kann sich hier mit Gear VRs oder anderen mobilen VR Headsets die Filme der Darstellerinnen anschauen, während die netten Damen einem der Rücken kraulen oder mit einem Massagestab an einem rumspielen.

Es geht also weiter. Vorbei an realistischen Gummi-Brüsten zu den vielen Entwicklern, die japanische Zeichentrickfiguren mit ihrer Software zum Leben erwecken. In der Regel sind hier alle interaktiven VR Erfahrungen nach dem folgenden Muster gestrickt:

  1. Modifiziere einen Charakter (ähnlich wie in Rollenspielen)
  2. Positioniere den Charakter und interagiere mit ihm. (Die Interaktionsmöglichkeiten sind jedoch relativ begrenzt)
  3. Wenn man sich langweilt, kann man die Positionen ändern und in der VR Erfahrung auch eine Kamera herbeizaubern, mit der man die besten Posen des Charakters als Bilder festhalten kann.

Hervorzuheben ist aber eine Firma, die Software anbietet, die Positionsdaten vom Smartphone empfängt und an den virtuellen Charakter weitergibt. Auf und ab geht mit dieser Steuerung ganz gut und auch Positionswechsel bekommt die Software gut auf die Reihe.

Insgesamt ist die Show sehr interessant
Insgesamt ist die Show sehr interessant

Insgesamt ist die Show sehr interessant und es ist klar, dass sich auch die horizontale Unterhaltung bald hauptsächlich in der virtuellen Realität abspielen wird.

(Dieser Erfahrungsbericht entstand in Kooperation mit VR Cover)

Quelle: https://www.vrnerds.de/ich-hatte-sex-in-vr-erfahrungsbericht-zur-tokyo-adult-vr-show/

Reporter testet Virtual-Reality-Porno und ist beeindruckt

Mittendrin statt nur dabei ©YouTube
Mittendrin statt nur dabei ©YouTube
Sogenannte Virtual-Reality-Brillen sind derzeit eine der spannendsten technischen Neuheiten. Damit sollen vor allem Computerspiele noch realistischer wirken. Aber auch die Porno-Industrie will von den VR-Brillen profitieren.
VR – die Zukunft des Gamings?
„Oma“ benutzt zum ersten mal VR-Brille

Bei der Elektronik-Messe CES in Las Vegas stellte ein Pornoproduzent einen Virtual-Reality-Porno vor. Dies soll den Träger mitten in die Szene holen, die von der realen Welt kaum zu unterscheiden ist. Ein Reporter der US-Techseite Mashable testete dies und schien sehr beeindruckt. Seine Reaktionen sprechen Bände.

Quelle: http://www.vol.at/reporter-testet-virtual-reality-porno-und-ist-beeindruckt/4579268